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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Michael Horlacher (* 18. Januar 1888 in Pottenstein; † 12. Oktober 1957 in Bad Tölz) war ein deutscher Politiker (BVP, CSU). Leben und Beruf Horlacher studierte Rechts- und Staatswissenschaften in München. Anschließend arbeitete er bis Frühjahr 1917 als Mitarbeiter im Bayerischen Statistischen Landesamt, bzw. bei der diesem unterstehenden Bayerischen Lebensmittelstelle. Von 1917 bis 1918 war er volkswirtschaftlicher Schriftleiter bei der München-Augsburger Abendzeitung. Von 1920 bis 1933 fungierte er als Direktor der neugeschaffenen Bayerischen Landesbauernkammer (Landwirtschaftskammer für Bayern). 1933 wurde er aus politischen Gründen in den Ruhestand versetzt. 1933 und 1944 wurde er aus politischen Gründen verhaftet, die letzten Kriegsmonate verbrachte er im KZ Dachau. Er war nach dem Krieg Direktor des Bayerischen Raiffeisenverbandes und Staatskommissar für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen und beteiligte sich 1945 an der Wiedergründung des Bayerischen Bauernverbandes. Partei Horlacher gehörte vor 1933 der BVP an. Er beteiligte sich 1945 an der Gründung der CSU. 1948 bis 1951 war er stellvertretender CSU-Vorsitzender. Innerhalb der CSU führte Horlacher den so genannten "Bauernflügel" bzw. "Bauernverbandslfügel" an, der zwischen dem christlich-interkonfessionellen Flügel um Josef Müller und dem katholisch-konservativen Flügel um Alois Hundhammer eine eigenständige Politik verfolgte. Abgeordneter Von 1920 bis 1925 war Horlacher bayerischer Landtagsabgeordneter und von 1924 bis 1933 Reichstagsabgeordneter. Von 1946 bis zum 8. Februar 1950, als er sein Mandat wegen der Wahl in den Bundestag niederlegte, gehörte er erneut dem bayerischen Landtag an und wurde dessen Präsident. 1947 bis 1949 war er Mitglied des Parlamentarischen Rates beim Länderrat der amerikanischen Zone. Er gehörte dem Deutschen Bundestag in den ersten beiden Legislaturperioden (1949-1957) an und vertrat den Wahlkreis Forchheim im Parlament. 1952 gehörte er zu der Gruppe von bayerischen Abgeordneten, die erfolglos beantragten, den Artikel 102 des Grundgesetzes mit dem Ziel zu ändern, für bestimmte Delikte die Todesstrafe wieder einzuführen. 1956/57 war er stv. Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Prüfung von Vorgängen in der Einfuhr- und Vorratsstelle für Fette. Zu einem Markenzeichen seiner um derb-bäuerliche Art bemühten Rhetorik wurde sein Ausspruch: "Als Einzelne wirkt die Frau wie eine Blume im Parlament, aber in der Masse wie Unkraut." Werke (Auswahl) |