Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

463

Dauer Mitgliedschaft

18 Jahre, 10 Tage

Alter beim Eintritt

50

Bekommen

2004-02, 2004-03, 2004-03, 2004-08, 2006-08, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hans-Günter Hoppe (* 9. November 1922 in Stettin; † 22. März 2000 in Berlin) war ein deutscher Politiker (FDP). Er war von 1963 bis 1971 Finanz- und Justizsenator in Berlin und von 1975 bis 1987 stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag.

Leben und Beruf

Hoppe war ab 1941 Soldat der Wehrmacht, ging in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland studierte er ab 1947 Rechts- und Staatswissenschaften in Rostock, ab 1949 an der Freien Universität Berlin. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung arbeitete er an der Universitätsverwaltung, wurde Direktor der Freien Universität.

Partei

1946 wurde er LDPD-Mitglied und Hochschulreferent des Landesverbandes Mecklenburg. 1947 wurde er in den Studentenrat der Universität Rostock gewählt. 1949 sollte er wegen "Aufwiegelung" der Studenten gegen das SED-Regime verhaftet werden und flüchtete in den Westteil Berlins.

Dort wurde er Mitglied der FDP. Von 1961 bis 1971 war er stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner FDP und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes. Von 1977 bis 1987 war er Vertreter der FDP-Bundestagsfraktion im Präsidium der FDP.

Abgeordneter und Senator

Er gehörte dem Berliner Abgeordnetenhaus von 1952 bis 1959 und von 1963 bis 1973 an. Von 1955 bis 1959 und von 1971 bis 1973 war er zudem Vizepräsident des Abgeordnetenhauses.

In zwei SPD/FDP-Koalitionen war Hoppe von 1963 bis 1967 Finanzsenator und von 1967 bis 1971 Justizsenator von Berlin.

1972 wechselte Hoppe in die Bundespolitik und gehörte als Berliner Abgeordneter bis 1990 dem Deutschen Bundestag an. Er war Mitglied des Haushaltsausschusses und des Ausschusses für innerdeutsche Beziehungen. Von 1975 bis 1987 war er stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender. Er unterstützte die Entspannungspolitik der SPD/FDP-Koalition und warnte vor den Wachtstumstendenzen öffentlicher Haushalte.

Hoppe gehörte dem Kuratorium der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE) an.

Auszeichnungen

1993 verlieh ihm das Land Berlin die Würde eines Stadtältesten.

Privates

Hoppe war mit der Apothekerin Annemarie Müller verheiratet. Nach seinem Tod gründete seine Ehefrau die Annemarie- und Hans-Günter Hoppe-Stiftung an der Universität Rostock zur Förderung von Studium, Lehre und Forschung.