Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2223

Dauer Mitgliedschaft

4 Jahre, 173 Tage

Alter beim Eintritt

36

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hedda Heuser-Schreiber, geb. Demme (* 16. Oktober 1926 in Köln † 29. Mai 2007 in Bamberg) war eine deutsche Ärztin, Journalistin und Politikerin (FDP).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur nahm Heuser-Schreiber ein Studium der Medizin an den Universitäten in München und Düsseldorf auf, das sie 1951 mit dem medizinischen Staatsexamen und mit der Promotion zum Dr. med. beendete. Anschließend bildete sie sich auf dem Gebiet der Radiologie fort und arbeitete in Kölner Krankenhäusern. Später war sie zunächst als Ärztin in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Bensberg, dann in einer Röntgenpraxis in Bergisch Gladbach tätig.

Heuser-Schreiber arbeitete seit 1965 als freiberufliche Medizinjournalistin in Funk und Fernsehen. Dabei widmete sie sich vor allem gesundheits-, sozial- und frauenpolitischen Themen. Von 1973 bis 1989 war sie Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes und wurde anschließend dessen Ehrenpräsidentin. Außerdem war sie seit 1974 Mitglied im Bundesgesundheitsrat und von 1969 bis 1977 Vorstandsmitglied des Hartmannbundes.

Partei

Heuser-Schreiber war seit 1946 bis zu ihrem Lebensende Mitglied der FDP und war zeitweise Vorsitzende des Bundesausschusses für Sozialpolitik.

Abgeordnete

Heuser-Schreiber war von 1956 bis 1962 Ratsmitglied der Stadt Bensberg und dort zuletzt Vorsitzende der FDP-Fraktion. Dem Deutschen Bundestag gehörte sie vom 6. Dezember 1962, als sie für den verstorbenen Abgeordneten Walther Kühn nachrückte, bis 1965 sowie vom 11. März 1968, als sie für den ausgeschiedenen Abgeordneten Josef Effertz nachrückte, bis 1969 an. Sie war in beiden Wahlperioden über die Landesliste der FDP Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen. Außerdem war sie als Vertreterin der Freien Berufe von 1972 bis 1987 Mitglied im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Gemeinschaft.

Ehrungen