Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1459

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 42 Tage

Alter beim Eintritt

30

Bekommen

2004-01

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Antje Hermenau (* 3. Juli 1964 in Leipzig) ist eine deutsche Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, die derzeit in der sächsischen Landespolitik tätig ist. Seit 2004 ist sie Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag. Sie wurde über die Landesliste in den Landtag gewählt. Ihre Partei erhielt 5,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Weiter ist Hermenau Mitglied des Parteirates von Bündnis 90/Die Grünen.

Sie studierte von 1983 bis 1989 an der Karl-Marx-Universität Leipzig und erwarb das Diplom als Sprachlehrerin. Von 2000 bis 2002 studierte sie an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und schloss dieses als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) ab. Derzeit ruht ihre Tätigkeit im öffentlichen Dienst Sachsen als Lehrerin.

Sie wurde in der Wendezeit Mitglied des Runden Tischs der Stadt Leipzig und war von 1990 bis 1994 erstmals Mitglied des sächsischen Landtags, damals noch unter dem Nachnamen Rush - sie war mit einem US-Amerikaner verheiratet. Nach ihrer Scheidung nahm sie ihren Geburtsnamen Hermenau wieder an.

Von 1994 bis 2004 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der sächsischen Landtagswahl am 19. September 2004 war sie Spitzenkandidatin der Grünen und brachte diese nach zehnjähriger Abstinenz zurück in den sächsischen Landtag. Seitdem ist sie Vorsitzende der sächsischen Grünen-Landtagsfraktion. Nach dem Gewinn eines sächsischen Landtagsmandats legte sie ihr Mandat im Bundestag nieder. Nachrückerin war Monika Lazar aus dem Kreis Leipziger-Land.

Seit Herbst 2006 ist Antje Hermenau mit dem Geschäftsführer von Medienkontor Dresden, Konstantin Wolf, verheiratet. Am 14. Dezember 2006 brachte sie einen gesunden Jungen zur Welt.

Am 10. Juni 2007 entwickelte Antje Hermenau die Idee, eine kollektive Steuersenkung, gültig für alle Frauen, könne das durchschnittliche Einkommensdefizit der Frauen in Deutschland ausgleichen. Nach eignen Worten sei dies eine "Positive Diskriminierung". Nach einer Umfrage (N24) sei dies eher negativ von der deutschen Bevölkerung, von Männern sowie von Frauen, aufgenommen worden. Ein Großteil der Befragen sehen eher eine Lösung in einem Einkommensausgleich. Fraglich ist auch, ob eine Frau auf Steuerebene anders zu behandeln ist als ein Mann, der eventuell das identische Einkommen hat.