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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Wilhelm Hahn (* 14. Mai 1909 in Dorpat (heute Tartu/Estland), † 9. Dezember 1996 in Heidelberg) war ein lutherischer Theologe und Politiker (CDU). Hahn wuchs in Estland auf. Nach der Ermordung seines Vaters Traugott Hahn durch die Rote Armee 1919 floh die Familie nach Deutschland, wo Hahn in Gütersloh das Gymnasium besuchte. Während seiner Schulzeit war er Mitglied im Jungdeutschen Orden. Anschließend studierte er evangelische Theologie an den Universitäten Tübingen, Göttingen, Bonn und Münster. Während dieser Zeit war er einige Jahre Mitglied im Verein Deutscher Studenten. 1932 legte er sein erstes theologisches Staatsexamen ab und war danach Hauslehrer in Österreich. Im Sommer 1933 trat er dem Stahlhelm bei. In der Zeit des Nationalsozialismus kehrte er nach Deutschland zurück und engagierte sich in der Bekennenden Kirche. Nach seiner Promotion zum Dr. theol. in Tübingen 1937 war er Gemeindepfarrer in Minden, doch wurde er 1942 in den Kriegsdienst eingezogen. Ab 1946 war er wieder Gemeindepfarrer und stieg 1949 zum Superintendenten des Kirchenkreises Minden auf. 1950 wurde er Professor für Homiletik an der Universität Heidelberg. Zwei Jahre später wurde er zum Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg gewählt, doch trat er dieses Amt wegen Meinungsverschiedenheiten einiger Synodalen nicht an. 1958 wurde er für zwei Jahre Rektor der Universität Heidelberg. Nachdem Hahn bereits seit 1956 Mitglied der CDU war, zog er 1962 als Nachrücker in den Deutschen Bundestag ein, wo er sich vor allem kulturpolitischen Fragen widmete. Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg 1964 holte ihn Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger in sein Kabinett als Kultusminister. Daraufhin legte er sein Bundestagsmandat nieder. 1968 wurde er in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Das Amt des Kultusministers bekleidete er dann bis 1978, als er als damals dienstältester Kultusminister aus dem Amt schied. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Schulreform in Baden-Württemberg (Aufhebung zahlreicher kleinerer Schulen), die Gründung neuer Gymnasien und der Universitäten Ulm und Konstanz. Als Ministerpräsident Kiesinger 1966 Bundeskanzler wurde, strebte Hahn das Ministerpräsidentenamt in Baden-Württemberg an, doch er scheiterte zugunsten von Hans Filbinger. Er blieb aber weiterhin Kultusminister und war ab 1972 sogar Stellvertreter Filbingers. Nach dem Ausscheiden als Minister wurde Hahn im Juni 1979 in das Europäische Parlament gewählt. 1980 schied er daher aus dem Landtag von Baden-Württemberg aus. 1984 wurde er erneut ins Europaparlament gewählt, doch legte er 1987 sein Mandat nieder. Hahn starb 1996 im Alter von 87 Jahren. Er war verheiratet mit Elisabeth geb. Rutgers und hatte zwei Kinder. Hahn schrieb zahlreiche theologische Bücher und Aufsätze. 1993 veröffentlichte er seine Autobiografie unter dem Titel Der Ruf ist immer neu. Aus 200 Jahren der baltischen Theologenfamilie Hahn. Preise und Auszeichnungen |