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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (* 23. Mai 1921 auf Schloss Weisendorf bei Höchstadt an der Aisch; † 4. Oktober 1972 in Stadtsteinach) war ein deutscher Politiker (CSU). Er war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Ausbildung und Beruf Nach dem Abitur auf einem römisch-katholischen Gymnasium wurde Guttenberg 1938 Offizier der Wehrmacht und nahm am 2. Weltkrieg teil. Nachdem er schon wegen "staatsfeindlicher Äußerungen" eine Disziplinarstrafe erhalten hatte, kam er 1944 über seinen Onkel Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg in den Umkreis des militärischen Widerstands gegen Adolf Hitler, der im Attentat vom 20. Juli 1944 kulminierte. Sein Onkel wurde hingerichtet, Guttenberg selbst geriet noch 1944 in britische Gefangenschaft, dort arbeitete er unter anderem für den Soldatensender Calais. Familie Freiherr von Guttenberg entstammte dem alten fränkischen Adelsgeschlecht der Familie von Guttenberg, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht und im Jahr 1700 durch Kaiser Leopold I. in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde. Sein Sohn ist der Dirigent Enoch zu Guttenberg, sein Enkel Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg ist seit 2002 Mitglied des Bundestags. Guttenberg war auch Besitzer des bekannten Deidesheimer Weinguts Reichsrat von Buhl. Partei 1946 war er Mitbegründer der CSU in seinem Heimatort Stadtsteinach. Bis 1972 blieb er Vorsitzender des dortigen CSU-Kreisverbands. In der CSU war er weiterhin von 1957 bis 1972 Mitglied des Vorstandes des Bezirksverbandes Oberfranken und gehörte von 1961 bis 1972 dem Landesvorstand an. Kurz vor seinem Tod wählte ihn dieser zum Ehrenvorsitzenden. Abgeordneter Guttenberg war von 1957 bis zum 6. Juni 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Bundestag profilierte sich Guttenberg bald als Außenpolitiker und scharfer Debattenredner, der aber auch beim politischen Gegner Achtung fand. Nach dem Rücktritt der FDP-Minister aufgrund der Spiegel-Affäre sondiert er ab dem 26. November 1962 mit Billigung von Bundeskanzler Konrad Adenauer gemeinsam mit Paul Lücke (CDU) bei Herbert Wehner (SPD) die Möglichkeiten für eine Große Koalition. Diese Sondierungen gehen am 1. Dezember 1962 in offizielle Koalitionsverhandlungen über. Sie scheitern jedoch am 5. Dezember, weil sich die CDU weigert, über die Frage einer weiteren Kanzlerschaft Adenauers zu reden. Freiherr zu Guttenberg war während seiner Zeit im Bundestag Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Bekannt wurde Guttenberg vor allem durch seine heftige Opposition gegen die Ostpolitik der Regierung Brandt. So stellte er sich heftig gegen die Regierungserklärung der Bundesregierung vom Oktober 1969, in der erstmals von einem "zweiten deutschen Staat" die Rede war. Guttenberg bezeichnet diesen Moment als seine "dunkle Stunde". 1972 gehörte er zu den wenigen CDU/CSU-Abgeordneten, die den Grundlagenvertrag - anders als die Mehrheit der Fraktion, die sich lediglich enthielt und damit die Ratifizierung sicherte - ablehnten. Guttenberg ist 1969 über die Landesliste Bayern und sonst als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Forchheim (1957, 1961) bzw. des Wahlkreises Kulmbach (1965) in den Bundestag eingezogen. Öffentliche Ämter 1952 wurde Guttenberg Landrat des Kreises Stadtsteinach; dieses Amt übte er bis zu seiner Wahl in den Bundestag 1957 aus. Am 17. April 1967 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt in die von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1969 schied er am 22. Oktober 1969 aus dem Amt. Ehrungen Veröffentlichungen Siehe auch |