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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Gustav Gundelach (* 19. Dezember 1888 in Kiel; † 8. Juli 1962 in Hamburg) war ein deutscher Politiker der KPD und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Leben Gundelach absolvierte eine Lehre als Dreher und arbeitete ab 1908 bei Blohm & Voß in Hamburg. Seit 1909 Mitglied der SPD trat er 1917 zur USPD über, wo er zum linken Flügel gehörte, welcher sich 1920 mit der KPD zusammenschloss. 1924 wurde er hauptamtlicher Parteifunktionär und in die Bezirksleitung Wasserkante gewählt, daneben übernahm er die Leitung der Roten Hilfe in Hamburg. 1924 bis 1933 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und zeitweise deren Vizepräsident. Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 ging Gundelach in den Untergrund und war in der illegalen Widerstandsarbeit der KPD aktiv. 1934 ging Gundelach in die Emigration, zunächst nach Kopenhagen und ab 1936 als Interbrigadist nach Spanien, wo er das Rote Kreuz der Interbrigaden leitete. 1940 kam er nach Moskau, wo er ab 1943 für das Nationalkomitee Freies Deutschland aktiv war. Von dort kam er im April 1945 als Mitglied der Gruppe Ulbricht nach Deutschland zurück und war bis 1946 Präsident der Zentralverwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge der SBZ. Ein Jahr später wurde er nach Hamburg entsandt, um dort die KPD-Leitung zu übernehmen. Er war für die KPD Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft in der ersten Wahlperiode nach dem Krieg. Im Juni 1947 stieg er als Parlamentarier aus der Bürgerschaft wieder aus. Gundelach war dann 1947/48 Mitglied des Zonenbeirates. Er gehörte dem Deutschen Bundestag in der ersten Legislaturperiode (1949 - 1953) an. Er wurde Mitglied des Parteivorstandes der KPD. Nach deren Verbot 1956 arbeitete er illegal für die Partei und versuchte 1961 vergeblich als unabhängiger Einzelkandidat zum Bundestag zu kandidieren. In der DDR wurde ihm 1960 die Medaille "Kämpfer gegen den Faschismus" verliehen. |