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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Hermann Mathias Görgen (* 23. Dezember 1908 in Wallerfangen/Saar; † 3. Mai 1994 in Bonn) war ein deutscher Politiker (CVP, CSU). Leben und Beruf Görgen, der römisch-katholischen Glaubens war, bestand 1928 das Abitur auf dem Gymnasium in Saarlouis. Anschließend studierte er Theologie, Philosophie, Pädagogik, Geschichte und Kirchenrecht an der Universität Bonn, wo er 1933 auch zum Dr. phil. promoviert wurde. Bis 1935 war er dort Assistent von Friedrich Wilhelm Foersters. Von 1935 bis 1938 war er ordentlicher Assistent am Institut für deutsche Geistesgeschichte in Salzburg, wo er 1938 zum ordentlichen Professor an der Philosophischen Fakultät der Katholischen Universität berufen wurde. Noch vor Dienstantritt floh Görgen aus politischen Gründen zunächst nach Prag, wo er als Gastdozent tätig war und weiter nach Zürich, wo er erneut Assistent Foersters wurde. In Zürich besorgte Görgen für 48 Personen, darunter Juden und Regimegegner (u.a. Johannes Hoffmann und Walter Kreiser) tschechische Pässe und nahm Verhandlungen mit neun Ländern über die Aufnahme der Gruppe auf. 1941 floh er über Frankreich, Spanien und Portugal nach Brasilien, wo er von 1942 bis 1950 als Privatdozent und in der Industrie tätig war. 1950 erhielt er einen Lehrstuhl für Philosophie, Wirtschaft und Geschichte an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Universität von Juiz de Fora in Brasilien. Görgen kehrte 1954 nach Deutschland zurück und wurde durch Vermittlung Hoffmanns 1955 Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks. Nachdem das von Görgen befürwortete Saarstatut in einer Volksabstimmung mit Zweidrittelmehrheit abgelehnt und dadurch auch die separatistische Regierung Hoffmann zum Rücktritt gezwungen worden war, musste er das Amt jedoch noch im selben Jahr wieder aufgeben. 1957 wurde Görgen Beauftragter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung für Sonderaufgaben in Lateinamerika (bis 1973) und 1959 Sonderbeauftragter von Bundeskanzler Konrad Adenauer für Brasilien. Als Dank gegenüber seinem damaligen Exilland gründete er zunächst 1960 die Deutsch-Brasilianische Gesellschaft für den Kulturaustausch zwischen beiden Ländern und ein Jahr später das Lateinamerika-Zentrum als Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Maßgeblich beteiligt war Görgen auch an der Gründung des katholischen Hilfswerks Adveniat. Partei Nach seiner Rückkehr in das Saarland wurde Görgen Mitglied der CVP. Als die CVP vor der Bundestagswahl 1957 sich als Saarländischer Landesverband der CSU konstituierte, wurde auch er CSU-Mitglied. Abgeordneter Görgen gehörte von 1957 bis 1961 dem Deutschen Bundestag an. Er wurde über die Landesliste der CSU im Saarland gewählt. Görgen setzte sich im Wiedergutmachungsausschuss für die Völkerverständigung ein. Veröffentlichungen |