Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1520

Dauer Mitgliedschaft

9 Jahre, 54 Tage

Alter beim Eintritt

49

Bekommen

2004-08

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Josef Anton Gockeln (* 18. März 1900 in Großeneder (Kreis Warburg); † 6. Dezember 1958 in der Nähe von Dormagen) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Nach einer Müllerlehre in Großeneder besuchte Gockeln 1925/26 die Staatliche Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in Düsseldorf. Er wurde Mitglied der christlichen Gewerkschaft und der Katholischen Arbeiterbewegung. Ab 1928 arbeitete er hauptamtlich als Bezirkssekretär der Katholischen Arbeitervereine in Düsseldorf. Im Zweiten Weltkrieg war Gockeln durchgängig Soldat.

1946 wird Gockeln zum Verbandsvorsitzenden der Katholischen Arbeitervereine Westdeutschlands gewählt. 1948 war er Präsident des ersten Deutschen Katholikentages nach dem Zweiten Weltkrieg. 1952 wurde er Mitglied im Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas. Am 6. Dezember 1958 kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Nach ihm sind die Josef-Gockeln-Straßen in Düsseldorf und in seinem Heimatdorf benannt.

Partei

Gockeln gehörte in der Weimarer Republik der Zentrumspartei an und war stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Düsseldorf. Er war einer der Mitbegründer der CDU in Düsseldorf. 1945/46 war er Vorsitzender der Programmkommission des Landesverbandes Rheinland.

Abgeordneter

Gockeln war 1929 bis 1933 und erneut ab 1946 Stadtverordneter in Düsseldorf. 1946 wurde er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Am 19. Mai 1947 wählte ihn der Landtag zu seinem Präsidenten. Dem Deutschen Bundestag gehörte Gockeln von der ersten Bundestagswahl 1949 bis zu seinem Tode 1958 an. Er vertrat den Wahlkreis Düsseldorf I im Parlament.

Gockeln hatte zu den eifrigsten Befürwortern einer Parlamentarierversorgung für das Alter und insbesondere für die Hinterbliebenen gehört, "damit auf Dauer nicht nur Vermögende, die aus privaten Mitteln vorsorgen können, in den Parlamenten sitzen". Ironie des Schicksals war es, dass erst sein Unfalltod, der seine Frau und Kinder zu Sozialfällen machte, dazu führte, dass eine Gruppe von 34 Bundestagsabgeordneten unter der Führung von Josef Arndgen (CDU), Walther Kühn (FDP), Carlo Schmid (SPD) und Ludwig Schneider (DP) einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung für Abgeordnete einbrachte.

Öffentliche Ämter

Gockeln war von 1946 bis 1947 Sozialminister in Nordrhein-Westfalen. Am 3. Juli 1947 wurde er Oberbürgermeister von Düsseldorf, was er bis zu den Kommunalwahlen 1956 blieb.

Siehe auch

Kabinett Amelunxen II

Engelbert Schramm | Lambert Josten | Joseph Molitor | Leopold Custodis | Friedrich Adolf Klüber | Philipp Schöller | Joseph von Fuchsius | Wilhelm Dietze | Ludwig Viktor Graf von Villers | Ludwig Hammers | Friedrich Wilhelm von Becker | Ernst Heinrich Lindemann | Wilhelm Marx | Adalbert Oehler | Emil Köttgen | Robert Lehr | Hans Wagenführ | Otto Liederley | Helmut Otto | Carl Haidn | Werner Keyßner | Wilhelm Fullenbach | Walter Kolb | Karl Arnold | Josef Gockeln | Georg Glock | Willi Becker | Fritz Vomfelde | Peter Müller | Willi Becker | Klaus Bungert | Josef Kürten | Klaus Bungert | Marie-Luise Smeets | Joachim Erwin | Dirk Elbers