Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

250

Dauer Mitgliedschaft

21 Jahre, 247 Tage

Alter beim Eintritt

31

Bekommen

2005-01, 2005-07, 2006-09, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Johannes Gerster (* 2. Januar 1941 in Mainz) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CDU). Er war Mitglied des Deutschen Bundestages und Rheinland-Pfälzischen Landtages. Seit 2006 ist er Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Leben

Gerster studierte nach dem Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz 1962 bis 1967 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Rechts- und Staatswissenschaften. Nach Abschluss des Referendariats legte er 1970 seine große juristische Staatsprüfung ab.

Gerster war nach Hans Werner Langen Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz bis ihm 1997 Christoph Böhr in diesem Amt folgte. Er wurde in den Bundestagswahlen 1983, 1987 und 1990 als Direktkandidat bei Bundestagswahlen im Wahlkreis 208 (Mainz) gewählt. Gerster gehörte dem Deutschen Bundestag von 1972-1976 und von 1977-1994 an. Bei den Landtag Rheinland-Pfalz|Landtagswahlen 1996 in Rheinland-Pfalz trat Gerster als Ministerpräsidentenkandidat an, unterlag aber dem Amtsinhaber Kurt Beck. Er wurde Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, verzichtete aber bereits im Jahr darauf auf alle Ämter in Parlament und Partei.

Nach seinem Rückzug aus der deutschen Politik arbeitete Johannes Gerster in Jerusalem an der Nahtstelle zwischen Israelis und Palästinensern für einen Ausgleich zwischen den Völkern als Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel. Von der Universität Tel Aviv wurde er in Anerkennung seiner langjährigen Freundschaft zu Israel und seinem unermüdlichen Einsatz zur Stärkung der Israelisch-Arabischen Beziehungen, mit dem President´s Award 2004 (Präsidentenpreis) ausgezeichnet. Bereits 1995 verlieh die Ben-Gurion-Universität des Negev in Beerscheba (Israel) die Ehrendoktorwürde der Philosophie für sein politisches Engagement in der Region. Nach mehreren weiteren israelischen Ehrungen erhielt er für seine Engagement von der europäisch-palästinensischen Handelskammer die Ehrenplakette 2005. Am 24. Januar 2006 wurde Gerster vom Bürgermeister der Stadt Jerusalem Uri Lupoliansky der Titel Freund der Stadt Jerusalem verliehen. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung der Stadt Jerusalem, die an Nichtjuden verliehen wird. Johannes Gerster bleibe damit immer als bewährter Freund im Buch der Stadt eingeschrieben.

Am 12. November 2006 wurde Gerster in Baden-Baden von der Bundesversammlung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) zum neuen Präsidenten gewählt und trat damit die Nachfolge von Manfred Lahnstein an, der nicht mehr kandidierte.

Im Januar 2006 beendete Johannes Gerster seine Arbeit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem und kehrte nach neun Jahren nach Deutschland zurück und hält Vorträge über diese Arbeit.

Aus Anlass der Vorfälle in Guntersblum beteiligte sich Gerster auch an der Initiative Rheinhessen gegen Rechts.

1968 heiratete er Regina Linden, das Paar hat drei Kinder. Er ist Onkel 2. Grades des ehemaligen Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Florian Gerster, und der ZDF-heute-Moderatorin Petra Gerster. Sein Sohn, Thomas Gerster, ist CDU-Vorsitzender des Ortsbezirks Mainz-Altstadt sowie Mitglied des Stadtrats der Stadt Mainz.

Ehrungen und Auszeichnungen