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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Florian Gerster (* 7. Mai 1949 in Worms) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war Minister in Rheinland-Pfalz und Vorsitzender des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit. Leben und Beruf Nach seinem Abitur 1968 und anschließendem Wehrdienst studierte Gerster Psychologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Von 2002 bis 2004 war er Vorsitzender des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit. Seitdem ist er als Unternehmensberater in Frankfurt tätig. Er war bis Herbst 2007 Partner der Personalberatung Ray und Berndtson. Gerster ist gegenwärtig als Direktor Policy Fellows für das politisch-gesellschaftlich ausgerichtete Policy Fellow Netzwerk des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit zuständig. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer tätig. Gerster ist seit Herbst 2007 Präsident des neu gegründeten Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste (AGV NBZ), Berlin. Florian Gerster ist Oberstleutnant der Reserve in der Bundeswehr. Politischer Werdegang Bereits mit 17 Jahren trat Gerster 1966 in die SPD ein. Seine politische Karriere begann 1974 als Stadtrat in Worms. 1977 trat er als Nachrücker von Lucie Kölsch in den Landtag von Rheinland-Pfalz ein. 1987 wurde er in den Bundestag gewählt, womit er sein Landtagsmandat niederlegte. Von 1991 bis 1994 war er Minister für Bundesangelegenheiten und Europa des Landes Rheinland-Pfalz, im Oktober 1994 wechselte er in das Ressort für Arbeit, Soziales und Gesundheit. Seit dem Jahr 2001 war er auch für die Familienpolitik zuständig. Von 2001 bis 2002 war er erneut Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags. Chef der Bundesanstalt für Arbeit (BA) Am 27. März 2002 wurde Gerster Nachfolger des wegen eines Statistikskandals entlassenen Bernhard Jagoda als Leiter der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg, die 2004 in Bundesagentur für Arbeit umbenannt wurde. Gerster hatte den Job angenommen, nachdem sein Gehalt und später auch das Spesenkonto des Vorstandes verdoppelt wurde. Sein Ziel war der Totalumbau der Agentur. Insbesondere führte er eine effektivere Steuerung der Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur ein, die im Ergebnis zu massiven Reduzierungen führte. Er war der erste Vorsitzende der BA, der keinen Beamtenstatus innehatte. Im Mai 2002 berief er seinen späteren Amtsnachfolger Frank-Jürgen Weise in den Vorstand der BA. Im November 2003 geriet er wegen eines PR-Auftrags in Höhe von 1,3 Millionen Euro mit der WMP Eurocom, der nicht ausgeschrieben worden war, in die Schlagzeilen. Mitte Januar 2004 wurden Verträge mit fünf Beraterfirmen und einem Gesamtvolumen von 38 Millionen bekannt. Am 20. Januar 2004 wurden Vorwürfe laut, Gerster solle veranlasst haben, dass interne Protokolle der Behörde verfälscht wurden, um die Affäre zu vertuschen. Obwohl ihn ein interner Revisionsbericht am Vortag entlastete, entzog ihm am 24. Januar 2004 der Verwaltungsrat der Bundesagentur mit der Vorsitzenden Ursula Engelen-Kefer das Vertrauen mit 20 zu 1 Stimmen; eine halbe Stunde später wurde Florian Gerster vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement entlassen. Bereits vor seiner Entlassung bekam Gerster aufgrund seiner "Attitüden eines Sonnenkönigs" negative Schlagzeilen: Hierzu gehörten der luxuriöse und großzügige Umbau der Vorstandsetage, unangemessene Regelungen in Bezug auf eigene Dienstwagen (Nutzung von drei Dienstwagen) sowie ein offenbar großspuriger und arroganter Umgang mit den Mitarbeitern, z.B. angebliches absolutes Vorrecht der Aufzugsnutzung. Auch wurde moniert, dass Gerster nicht die Dienstwohnung der BA im Villenviertel Erlenstegens bezog, sondern sich in das Hilton-Hotel Nürnberg einmietete. Ein weiterer Vorwurf war, dass Gerster sich ein Jahresgehalt von ca. EUR 250.000 zusichern ließ, das in etwa doppelt so hoch war wie die Besoldung Jagodas. Nach seiner Entlassung bezog Gerster immer noch Zahlungen aus seiner Tätigkeit bei der BA. Dies hatte er sich vorher vertraglich entsprechend zusichern lassen. Weitere Tätigkeiten Er ist ein Gründungsmitglied des Fördervereins für die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Er arbeitet als Beiratsvorsitzender in Deutschland unter Anderem für den amerikanischen Immobilieninvestor Fortress Investment Group, der als Private-Equity-Fond bestrebt ist, Bestände des deutschen sozialen Wohnungsbaus zu erwerben und ist Mitglied im Aufsichtsrat des Wohnungsunternehmens GAGFAH. Außerdem ist er ehrenamtlicher Vorsitzender der Initiative Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. sowie im Vorstand des Absolventennetzwerkes der Universität Mannheim, AbsolventUM e.V. Er ist auch Präsident des Mitte September 2007 gegründeten Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste. Bekannte Verwandte Gerster ist der Bruder der Journalistin und Autorin Petra Gerster, die 1998 als Nachrichtensprecherin der Fernsehsendung heute bundesweit bekannt geworden ist. Sein Onkel zweiten Grades Johannes Gerster ist Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und war bis Januar 2006 Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel sowie neben anderen Funktionen und Ämtern bis 1997 Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz. Siehe auch Kabinett Scharping - Kabinett Beck I - Kabinett Beck II - Kabinett Beck III Veröffentlichungen |