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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Liselotte Funcke (* 20. Juli 1918 in Hagen in Westfalen) ist eine deutsche Politikerin (FDP). Sie war von 1969 bis 1979 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und von 1979 bis 1980 Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1981 bis 1991 war sie Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Leben und Beruf Funcke legte am Hagener Realgymnasium 1937 das Abitur ab und studierte in Berlin Betriebswirtschaftslehre. Anschließend war sie in der von ihrem Urgroßvater gegründeten Schraubenfabrik und Gesenkschmiede Funcke & Hueck als Prokuristin tätig. Diese Tätigkeit übte sie bis zu ihrer Berufung als Ministerin aus. Ihr Vater Oscar Funcke gehörte ebenfalls für die FDP dem Deutschen Bundestag an. Partei Funcke trat 1946 in die FDP ein, ein Jahr später wurde sie Mitglied im Landesvorstand der Partei, 1964 Mitglied des Bundesvorstandes und 1968 des Präsidium. Von 1977 bis 1983 war Funcke stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen. Um 1950 gehörte sie zur Führungsgruppe der Jungdemokraten in Nordrhein-Westfalen um Willi Weyer und Walter Scheel. Abgeordnete Von 1950 bis 1961 saß sie im nordrhein-westfälischen Landtag, 1961 wurde sie in den Deutschen Bundestag gewählt, dessen Vizepräsidentin sie von 1969 bis 1979 war. Öffentliche Ämter Am 19. November 1979 wurde sie als erste Frau als Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr in die von Ministerpräsident Johannes Rau geführte Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen berufen. Nachdem die FDP bei der Landtagswahl 1980 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, schied sie am 4. Juni 1980 aus dem Kabinett aus. Von 1981 bis zum 15. Juli 1991 war sie Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Ehrungen 2003 wurde Funcke das Ehrenbürgerrecht ihrer Heimatstadt Hagen in Westfalen verliehen. Sie ist Ehrendoktorin der Fernuniversität Hagen und Ehrenvorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Westfalen-West sowie des FDP-Kreisverbandes Hagen. Aufgrund ihres Engagements für die in Deutschland lebenden Türken erwarb sie sich den Titel "Engel der Türken". Sie ist Ehrendoktorin der türkischen Universität Bursa. Funcke wurde mit dem Großoffizierskreuz des Verdienstorden der Republik Italien ausgezeichnet. Sie erhielt 1984 die Theodor-Heuss-Medaille und 1990 den Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union. Schriften Siehe auch |