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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Karl-Hermann Flach (* 17. Oktober 1929 in Königsberg; † 25. August 1973 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Journalist und liberaler Politiker, zunächst in der LDPD, dann in der FDP. Leben 1946 trat Flach in die LDP (später LDPD) ein. 1948/49 arbeitete er als Volontär, später als Politischer Redakteur bei der LDP-Zeitung Norddeutsche Zeitung in Schwerin. 1949 wurde er in den LDP-Landesvorstand Mecklenburgs gewählt. Im Oktober 1949 flüchtete er nach West-Berlin, wo er in die FDP eintrat. Von 1949 bis 1953 studierte Flach Politische Wissenschaft an der Deutschen Hochschule für Politik, der späteren Otto-Suhr-Institut, mit Diplom-Abschluss. Von 1954 bis 1956 arbeitete er als wirtschafts- und sozialpolitischer Redakteur in Frankfurt am Main und in Bonn. 1956 trat Flach als Mitarbeiter in die FDP-Bundesgeschäftsstelle in Bonn ein und wurde im Bundestagswahlkampf 1957 der engste Mitarbeiter des Wahlkampfleiters Wolfgang Döring. Von 1959 bis 1962 war Flach Bundesgeschäftsführer der FDP und Wahlkampfleiter im Bundestagswahlkampf 1961 unter dem Parteivorsitzenden Erich Mende. 1962 zog er sich aus der Politik zurück und trat als Redakteur in die Frankfurter Rundschau (FR) ein, zuerst als Ressortleiter für Innenpolitik. Zuletzt war er Geschäftsführendes Mitglied der Redaktionsleitung und Prokurist des Druck- und Verlagshauses. 1971 kehrte Flach als Generalsekretär der FDP unter dem Parteivorsitzenden Walter Scheel in die Politik zurück. 1972 wurde Karl-Hermann Flach in den Deutschen Bundestag gewählt und wurde stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion. 1971 veröffentlichte Flach sein Buch Noch eine Chance für die Liberalen, in dem er eine vielbeachtete Theorie eines modernen Liberalismus in Abgrenzung u. a. zu sozialistischen Gesellschaftstheorien definierte. Erst gegen Ende der Ausarbeitung der Freiburger Thesen der FDP durch Walter Scheel und Werner Maihofer beteiligte er sich daran. Seit den fünfziger Jahren setzte er sich gegen die sog. "Bürgerblock-Mentalität" seiner Partei und für eine Öffnung der FDP zu den Arbeitnehmern ein. Er wurde zu einem der Wegbereiter der Sozialliberalen Koalition 1969. Für seine journalistische Arbeit bei der Frankfurter Rundschau wurde Flach mehrfach ausgezeichnet. Siehe auch: Karl-Hermann-Flach-Stiftung. |