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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Klaus Ernst (* 1. November 1954 in München) ist ein deutscher Gewerkschafter und Politiker der Partei Die Linke, der er am 16. Juni 2007, dem Gründungstag der Partei, beitrat und zu deren stellvertretendem Vorsitzenden er gewählt wurde. Zuvor war der Diplom-Volkswirt Mitglied der mittlerweile aufgelösten WASG und von 2005 bis 2007 deren Bundesvorsitzender. Seit der Bundestagswahl 2005 ist er Mitglied des Bundestages und Mitglied der Linksfraktion. Leben Als 15-Jähriger verließ er das Elternhaus und brach die Schule 1969 ab. 1970 begann er eine Ausbildung zum Elektromechaniker und wurde zum Jugendvertreter und Betriebsrat gewählt. 1972 wurde er Mitglied der IG Metall (IGM), 1974 auch Mitglied der SPD. Ein Seminar auf der IGM-Schule in Sprockhövel bezeichnete er als ein Schlüsselerlebnis, welches ihm half, einen eigenen politischen Standpunkt zu finden. In der Gewerkschaft übernahm er den Vorsitz des Münchener Ortsjugendausschusses (1974-1979) und der DGB-Jugend (1972-1975). Von 1979 bis 1984 studierte er an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik Volkswirtschaftslehre und Sozialökonomie. 1984 ging Ernst als Helfer bei einem siebenwöchigen Metallarbeiterstreik nach Stuttgart. Ein halbes Jahr später wurde er dort Gewerkschaftssekretär (bis 1995), zuständig für Organisation, Bildungsarbeit und Sozialpläne. 1995 wurde Ernst in Schweinfurt zum IG-Metall-Bevollmächtigten gewählt. Er wandte sich gegen die Riester-Rente und die Agenda 2010. Politik Mit sechs Freunden versandte er am 12. März 2004 via E-Mail einen Aufruf zur Gründung der Initiative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit. Die Plattform plädierte für ein politisches Bündnis, das zur Bundestagswahl 2006 eine "wählbare soziale Alternative" werden sollte. Schon in der ersten Woche fanden sich 300 Unterzeichner. Sechs Wochen nach Veröffentlichung waren es 2.200. Im Sommer 2004 wurde Ernst auf Antrag des Parteivorstandes aus der SPD ausgeschlossen. Die Initiative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit schloss sich nach kurzer Zeit mit der in Norddeutschland entstandenen, christlich-globalisierungskritisch geprägten Wahlalternative zusammen. Zunächst war Ernst Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der WAsG e.V., ab Januar 2005 war Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der daraus hervorgegangenen Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative (WASG), die im Juni 2007 aufgelöst wurde. Er trat am 16. Juni 2007 der neu gegründeten Partei Die Linke bei. Am gleichen Tag wurde er auf dem Neugründungsparteitag der Partei Die Linke zu deren stellvertretendem Vorsitzenden gewählt. Vor der Bundestagswahl 2005 Vor der Bundestagswahl 2005 hatte Ernst eine Zusammenarbeit der WASG mit der PDS sowie mit dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontaine in einem gemeinsamen Linksbündnis grundsätzlich begrüßt. Eine Aufgabe des eigenen Namens und Projekts, also ein Aufgehen der WASG in der PDS oder eine Mitkandidatur der WASG-Kandidaten auf den offenen PDS-Wahllisten, hatte Ernst zunächst abgelehnt und stattdessen die Neugründung einer gemeinsamen Linkspartei vorgeschlagen. Nach deutschem Wahlrecht ist aber ein informelles Wahlbündnis von Parteien nach italienischem Vorbild (L’Ulivo) nicht zulässig. Die Gründung einer gemeinsamen dritten Partei nur zu Wahlzwecken, die WASG und PDS vereinigte, schien nicht sinnvoll, da eine solche Wahlpartei nicht handlungsfähig gewesen wäre. Somit akzeptierte Ernst die Kandidatur zur Bundestagswahl auf der offenen Liste einer (umbenannten) PDS als korrekteste Lösung. Ernst wurde am 23. Juli 2005 in Ingolstadt auf Listenplatz eins der Landesliste der bayerischen Linkspartei.PDS gewählt und zog in der Folge in den 16. Deutschen Bundestag ein. Er kündigte zuvor an, sowohl sein Amt als Schweinfurter IG-Metall-Bevollmächtigter als auch als Bundestagsabgeordneter weiterzuführen. |