Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1484

Dauer Mitgliedschaft

9 Jahre, 227 Tage

Alter beim Eintritt

44

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Otto Eisenmann (* 26. Februar 1913 in Alpirsbach/Württemberg; † 19. Februar 2002 in Oelixdorf) war ein deutscher Politiker (DP, FDP).

Leben und Beruf

Nach der Mittleren Reife und Selbststudium bestand Eisenmann, der evangelischen Glaubens war, das Abitur als Externer. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Versicherungskaufmann und bildete sich durch ein autodidaktisches Studium der Staats-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften fort. 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und blieb bis zum Kriegsende Soldat, zuletzt im Range eines Leutnants. Er geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde.

1948 machte Eisenmann sich als Versicherungskaufmann in Itzehoe selbständig und war Generalagent für mehrere Versicherungsunternehmen sowie Inhaber eines Kfz-Finanzierungsbüros. Eisenmann, der vor dem Krieg selbst mehrfacher schleswig-holsteinischer Meister in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen und Mitglied der Leichtathletik-Nationalmannschaft war, wurde 1948 zum Vorsitzenden des ETSV Gut Heil Itzehoe gewählt. 1956 wurde er stv. Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Landesturnverbandes und stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes der Steuerzahler. Eisenmann war verheiratet und hatte drei Kinder.

Partei

Im Vorfeld der Bundestagswahl 1949 war Eisenmann Mitbegründer des Kreisverbandes Steinburg der Deutschen Partei und wurde deren Kreisvorsitzender und Mitglied des DP-Landesvorstandes Schleswig-Holstein. Er war Vorsitzender des Landesfachausschusses für Wirtschafts-, Finanz- und Verkehrsfragen.

Am 3. Juni 1958 trat er aus der DP aus und schloss sich der FDP an. Bereits 1959 wurde er FDP-Kreisvorsitzender in Steinburg und stellvertretender Landesvorsitzender. 1963 wählte ihn die Partei zum Landesvorsitzenden in Schleswig-Holstein.

Abgeordneter

Von 1951 an war Eisenmann Ratsherr in Itzehoe, ab 1966 als Bürgervorsteher. Dem Kreistag im Kreis Steinburg gehörte er ebenfalls seit 1951 an.

Von 1954 bis zum 26. Oktober 1957 war Eisenmann Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein, er war auf der Liste des von der DP initiierten Schleswig-Holstein-Blocks gewählt worden. Von 1957 bis zum 1. Juni 1967 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Von 1967 bis zum 20. Januar 1968 war er erneut Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein.

Öffentliche Ämter

Eisenmann war seit 1951 stellvertretender Bürgermeister von Itzehoe. Vom 3. Mai 1967 bis zum 15. November 1969 war er Minister für Arbeit, Soziales und Vertriebene in Schleswig-Holstein.

Gesundheit (1946-1947): Emil Matthews | Kurt Pohle; Wohlfahrt (1946-1947): Kurt Pohle | Franz Ryba | Paul Pagel; Wohlfahrt und Gesundheit (1947-1949): Kurt Pohle; seit 1949: Walter Damm | Hans-Adolf Asbach | Lena Ohnesorge | Otto Eisenmann | Karl Eduard Claussen | Walter Braun | Ursula Gräfin Brockdorff | Günther Jansen | Claus Möller | Heide Moser | Gitta Trauernicht