Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16  
 
 

Rang

1285 *

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 332 Tage *

Alter beim Eintritt

29

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-04, 2004-04, 2004-04, 2004-05, 2004-06, 2004-06, 2004-06, 2004-07, 2004-09, 2006-04, 2008-09

Externe Verweise

Wikipedia Homepage

ANKAUF

HABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?

RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?

01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten. 02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht. 03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Sebastian Edathy (* 5. September 1969 in Hannover) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit 2005 Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages.

Ausbildung und Beruf

Edathy wurde in Hannover als Sohn eines aus Kerala in Indien stammenden Vaters geboren. Nach dem Abitur 1989 am Gymnasium Stolzenau leistete Edathy den Zivildienst ab und absolvierte anschließend ein Studium der Soziologie und der Deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Hannover, welches er als Magister Artium beendete. Edathy war von 1990 bis 1993 Mitarbeiter der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Bärbel Tewes und von 1993 bis 1998 persönlicher Referent des Bundestagsabgeordneten Ernst Kastning.

Er ist Inhaber eines Lehrauftrags am Institut für Soziologie der Universität Hannover.

Partei

Seit 1990 ist Edathy Mitglied der SPD. Von 1993 bis 1995 war er Vorsitzender der Jusos im Kreis Nienburg. Seit 1993 gehört er dem Vorstand des SPD-Unterbezirks Nienburg an.

Abgeordneter

Seit 1998 ist Edathy Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier gehört er seit 2000 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Von 2000 bis 2005 war er Sprecher der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus der SPD-Fraktion. Er gehört dem Netzwerk Berlin an. Seit 2005 ist Edathy Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages. Seit 1998 ist er Mitglied des parlamentarischen Beirates des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Von 2003 bis 2007 war er Vorsitzender der deutsch-indischen Parlamentariergruppe, seit 2007 leitet er die deutsch-südasiatische Parlamentariergruppe (zuständig für Afghanistan, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka).

Edathy ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Nienburg II - Schaumburg in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 51,6 % der Erststimmen (1998: 51,8%, 2002: 53,9%).

Im August 2008 warf Edathy in einem Interview mit der Zeitung Die Welt der CDU "Biologismus und völkische Ideologie" vor. Als Folge seiner Äußerung wurde von Seiten der christdemokratischen Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler der Rücktritt Edathys als Vorsitzender des Innenausschusses gefordert, zeitgleich ging ein Protestschreiben der Union an SPD-Fraktionschef Peter Struck. Edathy erneuerte seine Vorwürfe gegen die Union Anfang September in der Leipziger Volkszeitung und warf konservativen Politikern völkisches Denken seit 1871 vor, was von den Nationalsozialisten leicht pervertiert werden konnte. Reinhard Grindel, CDU-Mitglied im Innenausschuss, kritisierte Edathys Äußerungen als "abwegig" und sah diese vor allem von Edathys Bemühen gespeist, Dieter Wiefelspütz als innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion zu ersetzen.