Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2044

Dauer Mitgliedschaft

6 Jahre, 339 Tage

Alter beim Eintritt

62

Bekommen

2004-03, 2006-02, 2007-10

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Felix von Eckardt (* 18. Juni 1903 in Berlin; † 11. Mai 1979 auf Capri) war ein deutscher Journalist, Drehbuchautor und Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Felix Heinrich Fedor von Eckardt war der Sohn des Journalisten Felix von Eckardt und seiner Ehefrau Eva Maria Victoria geb. Geffken. Er wuchs in Hamburg auf, wo er die Realschule besuchte. 1916 bis 1918 gehörte er zur Preußischen Kadettenanstalt, zuletzt an der Hauptkadettenanstalt Berlin-Lichterfelde, wo er auf den Soldatenberuf vorbereitet werden sollte.

Nach dem Krieg und der weitgehenden Entwaffnung Deutschlands absolvierte er eine Banklehre, arbeitete beim Hamburger Fremdenblatt und seit 1926 in der Lokalredaktion der Münchener Neueste Nachrichten. 1928 bis 1929 war er als Auslandskorrespondent für die Zeitschrift Tempo tätig, 1929 bis 1932 wirkte er als Presseattaché des Wolff'schen Telegraphen Büros in Brüssel. Danach arbeitete er als Verfasser von Reportagen und Feuilletons für verschiedene Verlage.

1936 gelang ihm durch die Vermittlung des befreundeten Regisseurs Fritz Wendhausen als Drehbuchautor der Einstieg ins Filmgeschäft. Eckardt schrieb vor allem Drehbücher zu Revuefilmen und Kriminalfilmen, aber auch eindeutigen Propagandafilmen wie Kopf hoch, Johannes!, Menschen im Sturm und Die Entlassung.

1945 floh Felix von Eckardt von seinem Gutshof bei Neustrelitz nach Bremen. Im September 1945 wurde er Chefredakteur des Weser-Kuriers. Seit 1947 war er auch Mitinhaber und Herausgeber dieser Zeitung. Er behielt diese Ämter bis 1951.

Politische Laufbahn

1952 begann seine politische Karriere, als er im Februar die Leitung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Bonn übernahm. Damit war er faktisch Regierungssprecher. Ab Mai 1955 bis 1956 fungierte er als Beobachter bei den Vereinten Nationen in New York. Von Eckardt, der als Vertrauter von Bundeskanzler Konrad Adenauer galt, begleitete diesen bei seiner Reise nach Moskau im September 1955. Im Juli 1956 wurde er erneut Regierungssprecher. Mit allgemein anerkanntem diplomatischen Geschick vermittelte er in der Öffentlichkeit Adenauers Politik.

Von 1958 bis 1965 war von Eckardt beamteter Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Zunächst war er Sprecher der Bundesregierung, ab 1962 Bevollmächtigter der Bundesregierung in Berlin.

Von Eckhardt gehörte von 1965 bis 1972 dem Deutschen Bundestag an. Er wurde 1965 für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) erstmals über ein Direktmandat für den Wahlkreis Wilhelmshaven gewählt.

Seit 1973 lebte Felix von Eckardt, der auch für seine Westen-Sammlung bekannt war, in Hamburg. Er war mit der Hamburger Kaufmannstochter Edith Peters verheiratet. Der zweifache Vater starb 1979 auf Capri an einem Herzinfarkt.

Filmografie