Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

485

Dauer Mitgliedschaft

17 Jahre, 360 Tage

Alter beim Eintritt

43

Bekommen

2004-02, 2004-12, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Freimut Duve (* 26. November 1936 in Würzburg) ist ein deutscher Publizist und Politiker. Er war von 1980 bis 1998 für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Abgeordneter des Deutschen Bundestages.

Duve wurde als Sohn der aus gutbürgerlicher Hamburger Familie stammenden Steuerberaterin Hildegard Duve und des Journalisten Bruno Herzl, eines Neffen des Journalisten und Begründers des politischen Zionismus, Dr. iur. Theodor Herzl, geboren. Er ging auf die Waldorfschule in Hamburg und studierte an der Universität Hamburg Geschichte, Anglistik und Soziologie. Für das Studium der britischen Kolonialgeschichte hatte er 1961 einen Forschungsaufenthalt in Südafrika und Simbabwe. Erfahrungen als Journalist sammelte er bereits während des Studiums.

1966 trat Duve der SPD bei. Er war 1974 bis 1989 im Hamburger Landesvorstand der Partei und 1966 bis 1969 persönlicher Referent des Hamburger Wirtschaftssenators. In den Jahren 1969/1970 war er Redakteur beim Stern. Von 1970 bis 1989 war als Lektor im Rowohlt Verlag tätig und dort Herausgeber der Buchreihe rororo aktuell. 1990 bis 1992 war er der Herausgeber der Essay-Reihe Luchterhand Essay. 1997 wurde Duve mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ausgezeichnet. Er ist Mitglied im Kuratorium der Junge Presse NRW e.V..

1998 musste Duve sein Hamburger SPD-Direktmandat für den Deutschen Bundestag an Johannes Kahrs nach 18 Jahren abgeben, dessen Gefolgsleute innerhalb der SPD ihm seinerzeit mangelnde Basisnähe aufgrund seines umfangreichen internationalen und beruflichen Engagements vorwarfen, angeblich hätte Duve bei Parteiveranstaltungen "Ortsvereinsvorsitzende nicht erkannt". Von 1998 bis Dezember 2003 war Duve erster Beauftragter für die Freiheit der Medien der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit Sitz in Wien. Sein Nachfolger in diesem Amt ist seit März 2004 der Ungar Miklos Haraszti.

Werke