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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Klaus von Dohnanyi [doˈnaːni] (* 23. Juni 1928 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft und von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Ausbildung und Beruf Von 1938 bis 1940 besuchte Dohnanyi die Thomasschule zu Leipzig, von 1940 bis 1944 das Benediktinergymnasium Ettal und schließlich das Victoria-Gymnasium in Potsdam. Nach dem Notabitur 1944 nahm er als Soldat noch am Zweiten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende begann er 1946 ein Studium der Rechtswissenschaft, das er 1949 mit dem ersten und 1957 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Schon 1949 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. mit einer Dissertation über "Die Grundstücksteilung - Erscheinungsform und Rechtsfolgen nach geltendem Recht". Ab 1951 war er in einem amerikanischen Anwaltsbüro und im Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht beschäftigt. 1953 erwarb er den Abschluss eines Master of Laws (LL.M.) an der Yale University. Ab 1954 arbeitete er bei den Ford-Werken in Köln, seit 1956 als Leiter der Planungsabteilung. Von 1960 bis 1967 war er Geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschungsinstituts Infratest. Der Hamburger Senat verlieh von Dohnanyi 2003 die Bürgermeister-Stolten-Medaille. Familie Klaus von Dohnanyi ist der Sohn von Hans von Dohnanyi und Christine Bonhoeffer und damit Neffe des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Er ist in dritter Ehe mit der Schriftstellerin Ulla Hahn verheiratet. Sein Bruder ist der Dirigent Christoph von Dohnányi. Sein Sohn Johannes von Dohnanyi (* 1952) ist ein bekannter investigativer deutsch-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Dieser war zusammen mit Bruno Schirra 2005 in die Cicero-Affäre verwickelt. Siehe auch: Dohnányi Partei Dohnanyi ist seit 1957 Mitglied der SPD. 1979 wurde er zum Landesvorsitzenden der SPD in Rheinland-Pfalz gewählt. Nach seiner Wahl zum Hamburger Bürgermeister legte er seine Parteiämter in Rheinland-Pfalz nieder. Abgeordneter Von 1969 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 24. Juni 1981 war Dohnanyi Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist stets über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag eingezogen. 1979 wurde Dohnanyi in den rheinland-pfälzischen Landtag gewählt, legte das Mandat aber nach kurzer Zeit nieder. Von 1982 bis 1988 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Öffentliche Ämter Am 1. März 1968 trat er als beamteter Staatssekretär in das von Karl Schiller geleitete Bundesministerium für Wirtschaft ein. Am 22. Oktober 1969 wurde er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft. Als Hans Leussink im Januar 1972 von diesem Amt zurücktrat, wurde Dohnanyi am 15. März 1972 zu dessen Nachfolger im Amt des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft ernannt. Mit dem Rücktritt von Willy Brandt vom Amt des Bundeskanzlers am 7. Mai 1974 schied auch Dohnanyi am 16. Mai 1974 aus der Bundesregierung aus. Am 16. Dezember 1976 wurde er als Staatsminister in das Auswärtige Amt berufen. Am 24. Juni 1981 wurde Klaus von Dohnanyi als Nachfolger von Hans-Ulrich Klose zum Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt und schied gleichzeitig aus dem Amt des Staatsministers im Auswärtigen Amt aus. Das Amt des Ersten Bürgermeisters hatte er bis zu seinem Rücktritt am 8. Juni 1988 inne. In seine Amtszeit fiel die Affäre um die lange Einkesselung von Antikernkraft-Demonstranten (sog. "Hamburger Kessel") oder auch die Konflikte um die besetzten Häuser der Hamburger Hafenstraße. Ab 1990 war er u. a. als Beauftragter der Treuhandanstalt für die Privatisierung ostdeutscher Kombinate, insbesondere beim Fördermaschinen- und Kranbauer TAKRAF in Leipzig, tätig. Heute gehört Klaus von Dohnanyi als stellvertretender Vorsitzender dem Konvent für Deutschland (Vorsitzender: Roman Herzog) an, einem überparteilichen neoliberalen Gremium, das unter anderem für eine Föderalismusreform in der BRD eintritt, die mit klaren Zuständigkeiten für Bundestag und Bundesrat wieder schnellere Entscheidungen in der bundesdeutschen Politik ermöglichen soll. Von Dohnanyi ist Mitglied im Club of Rome und Beiratsvorsitzender des Berliner Wirtschaftsverlages Wegweiser GmbH. Siehe auch |