Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2265

Dauer Mitgliedschaft

4 Jahre, 1 Tag

Alter beim Eintritt

64

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Robert Daum (* 8. Januar 1889 in Elberfeld; † 6. Mai 1962 in Bad Gastein) war ein deutscher Politiker der SPD.

Leben

Daum wurde am 8. Januar 1889 in Elberfeld (heute zu Wuppertal gehörend) als Sohn eines Fuhrunternehmers geboren. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er den Beruf des Hausdieners und arbeitete später als Handelsarbeiter. 1908 begann seine Karriere in der Transportarbeitergewerkschaft: zunächst als Mitglied des Elberfelder Vorstandes, seit 1914 als hauptamtlicher Angestellter und seit 1932 als Bezirksleiter. Daum nahm von 1914 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. 1933 zerstörten die Nationalsozialisten seine wirtschaftliche Existenz. Er baute sich ein neues Standbein als Grundstücksmakler auf, blieb aber auf Unterstützungen seiner Töchter angewiesen. Mehrfach nahm in die Gestapo für kürzere Zeit in Schutzhaft. 1943 wurde er als Metallarbeiter dienstverpflichtet.

Partei

Daum trat 1907 der SPD und der Gewerkschaft bei. Seine politische Karriere begann nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. 1922/23 absolvierte er die Akademie der Arbeit und wurde 1924 zum Stadtverordneten von Elberfeld gewählt. Bis 1933 blieb er zunächst im Elberfelder, dann im Wuppertaler Stadtrat. Außerdem bekleidete er zahlreiche Positionen in Organisationen des SPD-Umfelds:

Abgeordneter

Daum war als Nachrücker für wenige Monate von April bis Juli 1932 Reichstagsabgeordneter. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er von 1946 bis 1947 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen sowie 1948 bis 1949 dem Wirtschaftsrat der Bizone an. Außerdem war er von 1953 bis 1957 Mitglied im Deutschen Bundestag.

Öffentliche Ämter

Von 1946 bis 1948 und von 1949 bis 1951 war er Oberbürgermeister von Wuppertal.

Gewerkschaftsarbeit

Daum beteiligte sich 1945 bis 1949 am Wiederaufbau der Gewerkschaften und war ab September 1945 Gründungsvorsitzender der Ortsgruppe Wuppertal des damals noch als FDGB firmierenden DGBs.

Gedenken

Nach Daum ist der Robert-Daum-Platz in Wuppertal-Elberfeld benannt, der wiederum Namensgeber einer Station der Wuppertaler Schwebebahn ist.