Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2100

Dauer Mitgliedschaft

6 Jahre, 198 Tage

Alter beim Eintritt

60

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Adolf Cillien (* 23. April 1893 in Volksberg, Elsass; † 29. April 1960 in Hannover) war ein deutscher Theologe und Politiker (CDU).

Leben und Beruf

Cillien besuchte das humanistische Gymnasium in Diedenhofen/Lothringen. Nach dem Abitur 1912 studierte er evangelische Theologie in Straßburg und Göttingen. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Nach Beendigung seines Studiums war er Pastor in der Evangelischen-Landeskirche Hannovers. In den 1930er Jahren wurde er Oberkirchenrat und Superintendent in Burgdorf sowie Leiter des Amtes für Gemeindedienst.

Partei

Gemeinsam mit Arnold Fratzscher gehörte Cillien in der Provinz Hannover zu den Protestanten, die sich für eine überkonfessionelle christliche Partei aussprachen und gehörte folgerichtig auch zu den Mitbegründern der dortigen CDU. Von 1949 bis zu seinem Tode war er Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Niedersachsen und seit 1950 auch Mitglied des Bundesvorstandes.

Cillien gehörte dem Auswahlgremium der beiden Unionsparteien an, das am 24. Februar 1959 Ludwig Erhard als neuen Bundespräsidenten vorschlug, was dieser jedoch ablehnte.

Abgeordneter

Von 1946 bis 1951 war Cillien Landtagsabgeordneter in Niedersachsen und dort Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Cillien war von 1953 bis zu seinem Tode Mitglied des Deutschen Bundestages. Er vertrat den Wahlkreis Hannover-Nord im Parlament. Während seiner Mitgliedschaft im Parlament war er durchgängig stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.