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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Andreas von Bülow (* 17. Juli 1937 in Dresden) ist ein deutscher Politiker (SPD) und Autor mehrerer politischer Sachbücher. Er war von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie. Leben und Beruf Nach dem Abitur 1956 in Heidelberg absolvierte Bülow ein Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und München, welches er 1960 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Im Jahre 1964 beendete er seine juristische Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. 1966 trat er in den höheren Verwaltungsdienst des Landes Baden-Württemberg ein und war hier in den Landratsämtern Heidelberg und Balingen sowie beim Regierungspräsidenten Südwürttemberg-Hohenzollern tätig. 1969 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg mit der Arbeit Die Überwachung der Erdgasindustrie durch die Federal Power Commission als Beispiel der Funktionen der unabhängigen Wirtschaftsüberwachungskommissionen der amerikanischen Bundesverwaltung. Andreas von Bülow ist verheiratet und hat vier Kinder. Partei Seit 1960 ist er Mitglied der SPD. Von 1968 bis 1975 war er Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Balingen. Abgeordneter Von 1969 bis 1994 war Bülow Mitglied des Deutschen Bundestages. Zeitweise war er Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste. Öffentliche Ämter Von 1976 bis 1980 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Nach der Bundestagswahl 1980 wurde er dann am 6. November 1980 als Bundesminister für Forschung und Technologie in die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte Bundesregierung berufen. Am 1. Oktober 1982 schied er nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler aus der Bundesregierung aus. Publizistische Tätigkeit Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 1994 arbeitet von Bülow als Publizist mit dem Schwerpunkt Geheimdienste. Erfahrungen hierzu konnte er 1992/1993 als SPD-Obmann im Schalck-Golodkowski-Untersuchungsausschuss sammeln. Er kam dabei zu der Auffassung, dass die Geheimdienste viele ihrer Aktivitäten verschweigen. Als Publizist ist von Bülow umstritten. Seine Unterstützer werfen den Medien eine verleumderische Kampagne vor, weil man ihn bewusst als Spinner diskreditieren und ihn als Rechtsradikalen verunglimpfen wolle, um sich nicht mit seinen Argumenten auseinandersetzen zu müssen. Kritiker hingegen bezeichnen ihn als Verschwörungstheoretiker und sprechen davon, dass er sich vielfach auf unzuverlässige Quellen berufe und wenig selbst recherchiert habe. Im Namen des Staates In seinem ersten Buch Im Namen des Staates schreibt Bülow über den Einsatz krimineller Methoden bei den Geheimdiensten BND, Mossad und CIA. Vor allem zu letzterem stellte er zahlreiche Thesen auf, die vielfach im Zusammenhang mit bekannten Ereignissen wie dem mysteriösen Tod Uwe Barschels oder dem Attentat auf Johannes Paul II. stehen. Im Falle Barschel beschreibt er beispielsweise detailliert dessen vermeintliche Ermordung durch Geheimdienste. Zur Geiselnahme von Teheran behauptet er, der im Wahlkampf gegen den amtierenden US-Präsidenten Jimmy Carter stehende Ronald Reagan habe veranlasst, dass die Geiseln nicht rechtzeitig freikommen, um Carter damit einen großen Nachteil zu verschaffen. Das Buch war recht erfolgreich und ist derzeit als Taschenbuch im Piper Verlag in der 11. Ausgabe verlegt. Die CIA und der 11. September. Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste Das zweite Buch Die CIA und der 11. September. Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste aus dem Jahr 2003 behandelt die Anschläge des 11. Septembers. Es beschäftigt sich damit, welche Rolle amerikanische Regierungsbehörden, insbesondere die CIA, bei deren Zustandekommen und der späteren Aufklärung gespielt haben. Von Bülow stellt hierzu zahlreiche Fragen und führt Indizien an, die nach seiner Auffassung die offizielle Darstellung der Anschläge in Zweifel ziehen. Insbesondere die Tatsache, dass nach dem 11. September kein reguläres Verfahren eingeleitet wurde, wie dies sonst bei jedem Verbrechen üblich ist, sondern unmittelbar danach die Schuldigen präsentiert wurden, ist für ihn ein Indiz, dass Fakten über die Hintergründe der Anschläge zurückgehalten oder verfälscht wurden. Er stellt die These auf, die Anschläge seien in Wirklichkeit von der amerikanischen Regierung geplant und von den us-amerikanischen Geheimdiensten CIA und und der israelischen Mossad ausgeführt worden. Die Flugzeuge seien ferngesteuert gewesen und das World Trade Center von innen heraus gesprengt worden. Die Attentäter hätten gar nicht auf den Passagierlisten gestanden und würden in Wirklichkeit noch leben. Da zur Zeit der Veröffentlichung laut Umfragen rund ein Fünftel der Deutschen Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ereignisse des 11. Septembers hatten, stieß das Buch bei Publikum und Medien auf großes Interesse. Mittlerweile ist es in der 4. Auflage erschienen und ins Arabische übersetzt worden. Das Buch wurde neben Publikationen des ehemaligen taz-Redakteurs Mathias Bröckers oder des freien Journalisten Gerhard Wisnewski zum Gegenstand von Diskussionen und teils heftiger Kritik seitens der Medien. Von Bülow gab zahlreiche Interviews zu seinem Buch, darunter dem Magazin konkret, der MLPD-Wochenzeitung Rote Fahne, dem Tagesspiegel und dem ZDF. Das größte Echo rief ein Auftritt bei Sandra Maischberger am 9. September 2003 hervor. Maischberger kritisierte von Bülow darin stark, dass er sich zu großen Teilen auf Zeitungsberichte und Internetquellen berufe. Ihr Hauptkritikpunkt war, dass er zwar behaupte, die Attentäter lebten und seien schon interviewt worden, er aber nicht versucht habe, selbst mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Von Bülow erwiderte darauf, dass er hierzu nicht die Kapazitäten hätte. Maischberger wurde für ihre Interviewführung kritisiert, da sie von Bülow keine Gelegenheit gegeben habe, seine Argumente darzulegen und stattdessen immer wieder zu denselben Fragestellungen zurückgekehrt sei. Der Journalist Hans Leyendecker verweist in der Frage der kontaktierbaren Attentäter darauf, dass von Bülow sich immer wieder auf einen Artikel der britischen Zeitung Daily Telegraph berufen habe, dessen Autoren wiederum auch nicht direkt mit den angeblichen Attentätern gesprochen hätten. Auch die arabische Ausgabe des Buches sorgte für Kontroversen. So kritisierte Khalil al Haidar in der kuwaitischen Zeitung Al-Watan am 21. Mai 2006 das Buch heftig. Einer der dortigen Kritikpunkte war allerdings die falsche Behauptung auf dem Klappentext der arabischen Ausgabe, von Bülow sei "Chef der Geheimdienste in der deutschen Regierung" gewesen. Da sich von Bülow in dem Buch auch mit der Frage beschäftigt, wieviele Israelis im World Trade Center umgekommen sind, und der Neonazi Horst Mahler bei einer seiner Buchlesungen im Publikum erschien, wurde von Bülow eine Nähe zu Mahler unterstellt. Von Bülow selbst sagte bei Maischberger hierzu, er kenne Mahler überhaupt nicht. Siehe auch: Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 Veröffentlichungen Siehe auch |