Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

3343

Dauer Mitgliedschaft

9 Tage

Alter beim Eintritt

59

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Bruno Brandes (* 27. März 1910 in Groß Ilsede; † 21. Juni 1985 in Bischofsgrün) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU).

Leben und Beruf

Brandes wurde als Sohn eines Landwirts in Groß-Ilsede geboren. Nach dem Abitur 1929 am Realgymnasium in Peine nahm er ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Freiburg im Breisgau, München, Berlin und Göttingen auf, das er mit beiden juristischen Staatsexamen beendete. Von 1939 bis 1945 nahm er als Offizier am Zweiten Weltkrieg teil. Bei Kriegsende geriet er in Gefangenschaft, aus der er im Oktober 1945 entlassen wurde. Seit 1946 war er als Rechtsanwalt in Holzminden tätig und 1953 erhielt er seine Zulassung als Notar.

Partei

Brandes hatte sich in Holzminden der CDU angeschlossen.

Abgeordneter und Öffentliche Ämter

Brandes war seit 1956 Bürgermeister und Ratsmitglied der Stadt Holzminden und Kreistagsmitglied des Landkreises Holzminden. Dem Niedersächsischen Landtag gehörte er von 1963 bis zu seinem Tode an. Hier war er von 1965 bis 1970 sowie von 1976 bis 1982 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1973 bis 1978 war er Vorsitzender des Rechts- und Verfassungsausschusses und von 1982 bis 1985 amtierte er als Präsident des Landtages und von 1981 bis 1985 zugleich als Landrat des Landkreises Holzminden.

Bei der Bundestagswahl 1969 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt, verzichtete aber bereits am 29. Oktober 1969 auf sein Mandat, um in der niedersächsischen Landespolitik verbleiben zu können.

Im Jahr vor seinem Tod kam er politisch in Bedrängnis, weil öffentlich wurde, dass er seinen Privatzoo in Holzminden ohne Genehmigung betrieben hatte.