Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1381

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 300 Tage

Alter beim Eintritt

53

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Helene-Charlotte (Lenelotte) von Bothmer, geborene Wepfer (* 27. Oktober 1915 in Bremen; † 19. Juni 1997 in Isernhagen bei Hannover, Niedersachsen) war eine deutsche Politikerin und Schriftstellerin.

Familie

Sie war die Tochter des Landesgeologen Prof. Dr. phil. Emil Wepfer und der Anna-Maria Meyer.

Lenelotte Wepfer heiratete am 8. Juni 1939 in Berlin den Lehrer Dr. phil. Hermann von Bothmer (* 7. August 1912 in Den Haag, Niederlande; † 27. Oktober 1987 in Hannover), den Sohn des Korvettenkapitäns und Gutsbesitzers Thorwald von Bothmer (1883-1947), Besitzer von Hof Hetendorf 3, und dessen erster Ehefrau, Jonkvrouw Catharina van der Wijck (1890-1917), aus holländischem Adel.

Leben

Bothmer studierte Germanistik, Anglistik und Geschichtswissenschaft an den Universitäten Berlin und Tübingen. Ab 1945 gehörte sie der SPD an und arbeitete als Dolmetscherin bei der Militärregierung.

Von 1966-67 war sie Mitglied des Niedersächsischen Landtags und von 1969-80 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie engagierte sich insbesondere in der Friedenspolitik und im Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Von 1971 bis 1983 war Bothmer Vorsitzende des Bundes für Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen e. V. (heute BUND). Sie war Gründerin der Deutsch-Arabischen Parlamentariergesellschaft und von 1976 bis 1981 deren Präsidentin.

1970 löste Frau von Bothmer einen Skandal aus, weil sie als erste Frau in einem Hosenanzug ans Rednerpult des Bundestags getreten war. Der Vizepräsident des Bundestages Jäger hatte zuvor erklärt, er würde es keiner Frau erlauben das Plenum in Hosen zu betreten, geschweigedenn an das Rednerpult zu treten. Diese Äußerung hatte Frau von Bodmer so provoziert, dass sie sich einen hellen Hosenanzug kaufte und damit bei nächster Gelegenheit den Bundestag betrat. Frau von Bothmer erhielt daraufhin eine Vielzahl von anonymen Schreiben in denen sie zum Teil heftigst beschimpft wurde ("Armes Deutschland, so tief bist du gesunken mit deinen roten Parteiweibern")

Nach dem Rückzug aus der Politik wurde sie als Schriftstellerin tätig und schrieb mehrere Bücher und Theaterstücke.