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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Norbert Sebastian Blüm (* 21. Juli 1935 in Rüsselsheim) ist ein deutscher Politiker (CDU); von 1982 bis 1998 war Blüm Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Ausbildung und Beruf Blüm absolvierte nach dem Besuch der Volksschule ab 1949 eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG und war in diesem Beruf bis 1957 tätig. Er besuchte dann das Abendgymnasium des Ketteler-Kolleg Mainz und bestand 1961 das Abitur. In dieser Zeit war er 1. Stammesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in Rüsselsheim. Anschließend studierte er bis 1967 die Fächer Philosophie, Germanistik, Geschichte und, als ehemaliger Messdiener, ebenfalls Theologie (letzteres u. a. bei Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI.). Dabei wurde er sowohl von der Stiftung Mitbestimmung (Vorläuferin der Hans-Böckler-Stiftung) als auch der VW-Stiftung gefördert. 1967 erfolgte seine Promotion zum Dr. phil. mit der auch die Soziologie einbeziehenden Arbeit Willenslehre und Soziallehre bei Ferdinand Tönnies. Von 1966 bis 1968 war er Redakteur bei der CDA-Monatszeitschrift Soziale Ordnung. Familie Norbert Blüm lebt in Bonn, ist verheiratet mit Marita und hat einen Sohn und die Töchter Katrin und Annette. Sein Sohn Christian ist Mitglied der Kölschrock-Band Brings. Seinen Enkeln und Enkelinnen schenkt Norbert Blüm traditionell zur Einschulung eine Patenschaft der Kindernothilfe für ein gleichaltriges Kind in einem armen Land. Mitgliedschaft und Ämter in der CDU Seit 1950 ist er Mitglied der CDU. Hier engagierte er sich vor allem in den Sozialausschüssen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, deren Hauptgeschäftsführer er von 1968 bis 1975 und deren Bundesvorsitzender er von 1977 bis 1987 war. Von 1969 bis 2000 saß er im CDU-Bundesvorstand. Von 1987 bis 1999 war er Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 1981 bis 1990 und erneut von 1992 bis 2000 war er zusätzlich stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei. Abgeordneter Von 1972 bis 1981 sowie von 1983 bis 2002 war Blüm Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1980 bis 1981 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 1981 bis 1982 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Norbert Blüm war zuletzt (14. Wahlperiode 1998) über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Öffentliche Ämter Von 1981 bis 1982 war er Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund im Senat des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker. Am 4. Oktober 1982 wurde er von Bundeskanzler Helmut Kohl als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in die Bundesregierung berufen. Er behielt dieses Amt bis zum Regierungswechsel nach der Bundestagswahl 1998 und schied am 26. Oktober 1998 aus der Bundesregierung aus. Er ist damit der einzige Bundesminister, der über die gesamte Kanzlerschaft von Helmut Kohl dem Kabinett angehört hat. Während seiner Laufbahn als Minister setzte er sich insbesondere für den Ausbau des Sozialstaats ein und betrieb u. a. die Einführung der Pflegeversicherung. Kabinettszugehörigkeiten Nach der politischen Karriere Nach einem von Blüm so empfundenen Kurswechsel in der CDU verlor Blüm dort an Einfluss, und wurde zunehmend als Herz-Jesu-Marxist belächelt, er fand seine Ansichten in der CDU nur noch in geringem Maß vertreten. In einem Interview der taz von 2005 antwortete er auf die Frage "Sind Sie links?" mit "Ich hoffe ja!". Norbert Blüm tritt regelmäßig bei Werbespots und Sendungen der volkstümlichen Unterhaltung (z. B. "Die Krone der Volksmusik") im Fernsehen auf. Seit 2000 war er im Rateteam bei Was bin ich? auf kabel eins. Außerdem schreibt er Kinderbücher (z. B. "Die Glücksmargerite", Bertelsmann Verlag, München, ISBN 3-570-12239-5). Er besuchte mehrmals den Irak nach dem zweiten Golfkrieg. Seit 2002 setzt sich er sich verstärkt für die Palästinenser im Nahostkonflikt ein und unternahm aus diesem Grund mehrere Reisen, zusammen mit Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck, in die Palästinensischen Autonomiegebiete. Durch seine ausgeprägte Kritik gegenüber Israel wird Norbert Blüm oft mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert, den er jedoch kategorisch ablehnt. Im Juni 2004 trat Blüm in Köln auf der gegen die israelische Politik gerichteten Veranstaltung "Stop the Wall" auf. Auf der genannten Konferenz äußerte Blüm einem Bericht zufolge, dass Israel einen "Vernichtungskrieg" gegen Palästinenser führe und "mit Panzerraketen auf Kinder schießt". Im Jahr 2000 erhielt er den Münchhausen-Preis. Norbert Blüm ist Mitglied im Kuratorium der Junge Presse NRW e.V. und der Hilfsorganisation Grünhelme e.V. Zusammen mit dem Schauspieler Peter Sodann ging Blüm im Herbst 2007 auf Tournee durch kleinere Hallen. Gespielt wurde ein eigenes Kabarettprogramm mit dem Titel "Ost-West-Vis-à-Vis". Zitate "Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist." - Norbert Blüm: manager magazin, Heft 6/2006, manager-magazin.de "Die Blätter des Neoliberalismus fallen weltweit. Dass er so schnell welken würde, hätte selbst ich nicht erwartet." - Norbert Blüm: In: Süddeutsche Zeitung 09/2006 "Denn eins ist sicher: die Rente." - Norbert Blüm: In: Wahlplakat Bonn 1986 Auszeichnungen 1983: Bundesverdienstkreuz Katholischer Männer 1984: Goldene Ehrennadel des Bundesverbandes Metall, Pfeifenraucher des Jahres 1985: Orden wider den tierischen Ernst 1986: Karl-Valentin-Orden 1987: Thomas-Morus-Medaille der katholischen Thomas-Morus-Gesellschaft Hannover e. V. 1988: Pro-Log-Preis des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger 1989: Heinrich-Brauns-Preis, Aachener Zeitungs-Ente 1995: "Närrisches Steckenpferd" der Prinzengarde Krefeld 2000: Münchhausen-Preis 2001: Leipziger Menschenrechtspreis , Brillenträger des Jahres 2003: Georg Scheu Plakette der Stadt Alzey 2005: Winfried-Preis, Botschafter des Bieres vom Deutschen Brauer-Bund 2005: Großer Leopold-Kunschak-Preis |