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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Theodor Blank (* 19. September 1905 in Elz an der Lahn; † 14. Mai 1972 in Bonn) war ein deutscher Politiker der CDU. Ausbildung und Beruf Nach dem Volksschulabschluss 1919 absolviert Blank, der römisch-katholischen Glaubens war, bis 1923 eine Lehre zum Modellschreiner und einen Lehrgang für Metallarbeiter. Bis 1929 ist er dann als Arbeiter in einer Steinfabrik beschäftigt. Von 1929 bis 1933 ist er Gewerkschaftssekretär beim Zentralverband Christlicher Fabrik- und Transportarbeiter. 1930 erwirbt er an einer Abendschule die Oberschulreife. In den Jahren 1934/35 ist er arbeitslos. 1935 besteht er das Abitur am Carl-Humann-Gymnasium in Essen und studiert Mathematik und Physik in Münster sowie Ingenieuerwesen in Hannover. Von 1938 bis 1939 ist er als Konstrukteur bei einer Grubenbaufirma in Dortmund tätig. Von 1939 bis 1945 nimmt er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende gehört er zu den Mitbegründern des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Von 1945 bis 1950 gehört er dem Vorstand der IG Bergbau - ab 1948 als dritter Vorsitzender - an. Partei 1945 gehört Blank zu den Mitbegründern der CDU. Von 1958 bis 1969 war er Mitglied im Bundesvorstand der CDU. Von 1958 bis 1966 war er außerdem stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender und damit Mitglied im Präsidium der CDU. Abgeordneter Von 1946 bis 1949 war Blank Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Von 1947 bis 1949 gehört er außerdem dem Wirtschaftsrat für die Bizone an. Von 1949 bis zum 21. April 1972, als er, schon schwerkrank, sein Mandat niederlegte, war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1965 bis 1969 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nachdem er schon 1956/57 dem Fraktionsvorstand als Beisitzer angehört hatte. 1957 erarbeitete er den Gesetzentwurf der Unionsfraktion zur Privatisierung des Volkswagenwerks. 1952 gehörte Blank zu einer Gruppe von 34 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion, die einen Gesetzentwurf zur Einführung des relativen Mehrheitswahlrechts in den Bundestag einbrachten und damit auch die Stabilität der Koalition gefährdeten. Theodor Blank ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Borken-Bocholt-Ahaus bzw. Ahaus-Bocholt (seit 1965 in den Bundestag eingezogen. Dienststelle Blank Hauptartikel Dienststelle Blank Als "Sonderbeauftragter des Kanzlers" richtete Blank in seiner Funktion als Staatssekretär ab 1950 die "Dienststelle Blank", auch als "Amt Blank" genannt, ein, welche sich ausschließlich mit einer geplanten zukünftigen Wiederbewaffnung Deutschlands beschäftigte. Dies war in der Öffentlichkeit sehr umstritten. Die Dienststelle Blank untersuchte u.a. Tarnmuster, Kampf- und Ausgehanzüge. Auch für die Einführung von militärischen Fahrzeugen wie dem DKW Munga war Blank verantwortlich. Öffentliche Ämter Blank wurde am 26. Oktober 1950 zum Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen ernannt. In dieser Funktion oblag ihm als Leiter der Dienststelle Blank (auch Amt Blank) die Vorbereitung der Gründung der Bundeswehr. Am 7. Juni 1955 wurde er dann zum ersten Bundesminister der Verteidigung ernannt. Von diesem Amt trat er jedoch schon am 16. Oktober 1956 wieder zurück. Nach der Bundestagswahl 1957 wurde er am 29. Oktober 1957 zum Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung ernannt. Nach der Bundestagswahl 1965 schied er am 26. Oktober 1965 aus der Bundesregierung aus. Zwischenfall Einen schweren Stand hatte Theodor Blank in Teilen der Bevölkerung in der Frage der Wiederbewaffnung. Ein spektakulärer Zwischenfall ereignete sich am 24. November 1954 in Augsburg. Bei einer CSU-Wahlveranstaltung in der Rosenaustadion-Gaststätte konnte Adenauers Beauftragter nach der Begrüßung "Meine Damen und Herren" 25 Minuten lang kein Wort sagen. Über 700 Protestierer im völlig überfüllten Lokal brüllten den Redner nieder. Als die Polizei ihn hinausbegleitete, so berichtete die Lokalpresse, wurde Blank "von einem Glassplitter, der von einem aus der Menge geschleuderten Weinglas stammte, an der rechten Wange verletzt und außerdem von einer Krücke ins Kreuz getroffen, die ein Kriegsversehrter schwang". Veröffentlichungen Siehe auch |