Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1483

Dauer Mitgliedschaft

9 Jahre, 240 Tage

Alter beim Eintritt

56

Bekommen

2004-10, 2004-10, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Philipp von Bismarck (* 19. August 1913 in Jarchlin, Landkreis Naugard; † 20. Juli 2006 in Obernholz, Landkreis Gifhorn) war ein deutscher Landwirt, Generalstabsoffizier der Wehrmacht, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Politiker (CDU).

Familie

Philipp von Bismarck war der zweite Sohn von Gottfried von Bismarck (1881-1928), Herr auf Jarchlin und Kniephof, Kreis Naugard und dessen Gattin Gertrud Koehn. Sein Bruder war Klaus von Bismarck (1912-1997), Intendant des WDR.

Nach dem frühen Tod des Vaters wurde er 1939 von seinem Großonkel Bernhard von Bismarck und dessen Gattin Käthe geb. von Arnim adoptiert.

Philipp von Bismarck war als stellvertretender Schriftführer des Bismarckschen Familienverbandes tätig.

Siehe auch: Bismarck (Adelsgeschlecht)

Ausbildung und Beruf

Philipp von Bismarck war zunächst Landwirt auf Gut Külz.

1935 trat er als Leutnant und später Bataillonsadjutant in das Infanterie-Regiment 9 (Graf) ein. Er gehörte als Generalstabsoffizier der Widerstandsgruppe um General Henning von Tresckow an. 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft.

Philipp von Bismarck studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft und wurde 1950 bei Walter Eucken in Freiburg promoviert. Er war später Vorstandsmitglied der Kali Chemie AG und Präsident der Industrie- und Handelskammer Hannover.

Politik

Er wurde 1969 für die CDU über ein Direktmandat in Niedersachsen in den Bundestag gewählt und war vom 20. Oktober 1969 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 6. September 1979 (drei Wahlperioden) Mitglied des Deutschen Bundestages. Am 10. Juni 1979 wurde Bismarck erstmals direkt in das Europäische Parlament gewählt.

Von 1970 bis 1983 war er Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU, dessen Ehrenvorsitzender er anschließend wurde.

Philipp von Bismarck war seit 1970 Sprecher der Pommerschen Landsmannschaft sowie Mitglied im Lenkungsausschuss des deutsch-polnischen Forums zur Aussöhnung der beiden Nachbarvölker.

Auszeichnungen

Schriften