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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Otto Christian Archibald Fürst von Bismarck (* 25. September 1897 in Schönhausen; † 24. Dezember 1975 in Friedrichsruh) war ein deutscher Politiker (DNVP, NSDAP, später CDU) und Diplomat. Leben und Beruf Bismarck war der Sohn von Herbert Fürst von Bismarck und Enkel des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Nach dem Abitur 1915 studierte er Rechtswissenschaften in Berlin und Kiel, wo er auch sein Referendariat absolvierte. Unterbrochen wurde seine Ausbildung durch den Kriegsdienst 1917/18. Er war von 1921 bis 1923 Erbhofbauer in Friedrichsruh, außerdem Besitzer von Schönhausen. 1927 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Den Verwendungen in Stockholm (bis 1928) und London folgte die Tätigkeit als Dirigent der Politischen Abteilung im auswärtigen Amt von 1937 bis 1940. 1935 wurde er Mitglied der Organisation Anglo-German-Fellowship. Als Gesandter bei der Deutschen Botschaft am Quirinal in Rom war er bis August 1943 tätig und wurde dann in den Wartestand versetzt. Anschließend bewirtschaftete er wieder den Familienbesitz Friedrichsruh. Partei In der Weimarer Republik gehörte von Bismarck der DNVP an. Im Mai 1933 schloss er sich der NSDAP an. 1952 führte er mit Friedrich Middelhauve Gespräche über einen Beitritt zur FDP, bei denen ihm auch eine Bundestagskandidatur in Aussicht gestellt wurde. Schließlich entschloss er sich jedoch zu einer Mitgliedschaft in der CDU. Abgeordneter Bismarck war in der 2. und 3. Wahlperiode von 1924 bis 1928 Reichstagsabgeordneter. Von 1953 bis 1965 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte dort dem Auswärtigen Ausschuss, dem Ausschuss für Gesamtdeutsche und Berliner Fragen und dem Ausschuss für Atomfragen an. Bismarck ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Herzogtum Lauenburg in den Bundestag eingezogen. Bismarck war außerdem Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, deren Vizepräsident er von 1959 bis 1960 sowie von 1961 bis 1966 war. Von 1957 bis 1961 war er außerdem Vorsitzender der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Familie Bismarck heiratete am 18. April 1928 in Berlin die Schwedin Ann-Mari Tengbom (* 1907 in Stockholm † 1999 in Marbella). Aus dieser Ehe stammen sechs Kinder, darunter der derzeitige Chef des Fürstenhauses Bismarck, Ferdinand, sowie die aus der Jetset-Szene bekannte Gunilla. Bismarcks Enkel Carl-Eduard von Bismarck war von 2005 bis 2007 ebenfalls Bundestagsabgeordneter. |