Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

354

Dauer Mitgliedschaft

18 Jahre, 342 Tage

Alter beim Eintritt

50

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Kurt Birrenbach (* 2. Juli 1907 in Arnsberg; † 26. Dezember 1987 in Düsseldorf) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Birrenbach, der römisch-katholischen Glaubens war, besuchte das humanistische Gymnasium in Münster. Nach dem Abitur studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in Genf, Paris, München, Berlin und Münster. Er bestand 1930 die Erste und 1934 die Große Juristische Staatsprüfung. Von 1935 bis 1939 arbeitete er in als Devisen- und Finanzberater in Berlin. 1939 wanderte er nach Südamerika aus, um seine Frau - die von den Nationalsozialisten als "Halbjüdin" eingestuft wurde - in Uruguay heiraten zu können.

Bis 1954 war er zunächst in Argentinien und ab 1952 auch wieder in Deutschland im Im- und Exporthandel der Eisen- und Stahlindustrie tätig. Seit 1954 war er Generalbevollmächtigter der Gräfin Zichy-Thyssen in Deutschland und Vorsitzender des Aufsichtsrates der "Thyssen-Aktiengesellschaft für Beteiligungen" in Düsseldorf, für die er dann auch anderen Aufsichtsräten angehörte.

Birrenbach war auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Partei

Birrenbach war 1933 der NSDAP beigetreten. Nachdem ihm die Heirat mit seiner Freundin von den nationalsozialistischen Behörden untersagt worden war, trat er deshalb wieder aus. 1953 trat er der CDU bei.

Abgeordneter

Birrenbach gehörte dem Deutschen Bundestag von 1957 bis 1976 an, wo er durchgängig dem Auswärtigen Ausschuss angehörte. Dort kam er mehrfach mit Konrad Adenauer in Konflikt, weil er im Gegensatz zum "Europäer" Adenauer eher ein "Atlantiker" war. 1965 bereitete er im Auftrag von Ludwig Erhard die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel vor, indem er mehrfach zu Gesprächen mit der israelischen Regierung flog. Er war ein entschiedener Gegner der Ostverträge. Er beriet die Bundeskanzler Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger insbesondere in Fragen der Amerikapolitik.

Vom 29. Oktober 1959 bis zum 29. November 1961 gehörte er auch dem Europaparlament an.

Werke