Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1851

Dauer Mitgliedschaft

7 Jahre, 226 Tage

Alter beim Eintritt

46

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-02, 2004-02, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-04, 2004-07, 2004-07, 2004-07, 2004-09, 2006-03, 2006-09, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Kurt Hans Biedenkopf (* 28. Januar 1930 in Ludwigshafen) ist ein deutscher Politiker (CDU). Von 1990 bis 2002 war er Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Werdegang

Nach einem einjährigen Studium der Politischen Wissenschaften am Davidson College, Davidson, N.C., USA von 1949 bis 1950 studierte Biedenkopf Rechtswissenschaften in München und später Rechtswissenschaften und Nationalökonomie an der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main, wo er 1958 zum Doktor der Rechte promoviert wurde. Nach einem Master of Law (LL.M) an der Georgetown University, Washington, D.C., USA und Studien- und Forschungsaufenthalte an der Georgetown University habilitierte er sich 1963 in Frankfurt für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Von 1967 bis 1969 war Biedenkopf Rektor der Ruhr-Universität Bochum.

Zwischen 1968 und 1970 hatte er den Vorsitz der Kommission Mitbestimmung inne. Dieses später Biedenkopf-Kommission genannte Sachverständigen-Gremium prüfte im Auftrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die "weitere Gestaltung der Mitbestimmung". 1972 wurde daraufhin das Betriebsverfassungsgesetz und 1976 das Mitbestimmungsgesetz verabschiedet, die die betriebliche bzw. unternehmerische Mitbestimmung der Arbeitnehmerschaft in Kapitalunternehmen regelt.

In den siebziger Jahren war er ein enger Vertrauter des CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl. Von 1973 bis 1977 war er Generalsekretär der CDU, bis er auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit Helmut Kohl seinen Rückzug erklärte. Im Jahr 1980 trat er bei der Landtagswahl in NRW gegen Johannes Rau als Spitzenkandidat an, verlor aber deutlich.

1990 war er kurzzeitig als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Leipzig tätig. Dann wurde er zum Spitzenkandidaten der sächsischen CDU gewählt, die bei der Landtagswahl am 14. Oktober 1990 mit 53,8 Prozent die absolute Mehrheit erzielte. Biedenkopf wurde daraufhin zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen gewählt.

Bei den Landtagswahlen 1994 und 1999 konnte die sächsische CDU ihre absolute Mehrheit weiter ausbauen. Vom 1. November 1999 bis zum 31. Oktober 2000 war Biedenkopf Bundesratspräsident. Nach dem Rücktritt Wolfgang Schäubles als CDU-Vorsitzender im Februar 2000 war Biedenkopf kurzzeitig als Interims-Parteichef im Gespräch. Auf Grund verstärkt auftretender Kritik an seinem Führungsstil und etlichen Affären (z. B. Paunsdorf Center-Affäre, Mietaffäre) erklärte Biedenkopf am 16. Januar 2002 seinen Rücktritt als Ministerpräsident zum 18. April des selben Jahres.

Gemeinsam mit Meinhard Miegel ist Kurt Biedenkopf im Vorstand des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft e. V. in Bonn. Seit 2003 ist er Gründungspräsident der Dresden International University und Vorsitzender des Kuratoriums der Hertie School of Governance; ferner gehört er dem internationalen Salzburg Seminar an.

Privat

Biedenkopf ist Vater von vier Kindern aus erster Ehe, die 1978 geschieden wurde. Er heiratete 1979 die ebenfalls geschiedene Ingrid Kuhbier, die Tochter von Fritz Ries.

Parteiämter

Öffentliche Ämter

Werke