Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2265

Dauer Mitgliedschaft

4 Jahre, 1 Tag

Alter beim Eintritt

66

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ludwig Bergsträsser (* 23. Februar 1883 in Altkirch/Elsass; † 23. März 1960 in Darmstadt) war ein deutscher Politiker (DDP, später SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule in Kaysersberg wechselte Bergsträsser, der evangelischen Glaubens war, auf das Gymnasium in Colmar, wo er das Abitur ablegte. Anschließend studierte er ab 1902 Geschichte in Heidelberg, München, Leipzig und Paris. 1906 wurde er in Heidelberg zum Doktor der Philosophie promoviert. 1910 folgte die Habilitation mit der venia legendi für das Fach Geschichte in Greifswald. Anschließend war er als Privatdozent an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald tätig, wo er 1916 an den Lehrstuhl für Neuere Geschichte berufen wurde.

Partei

Zunächst in der DDP aktiv, wo er zusammen mit Anton Erkelenz den Arbeitnehmerflügel leitete, wechselte Bergsträsser 1930 zur SPD.

Abgeordneter

Von den Maiwahlen 1924 bis 1928 war Bergsträsser Mitglied des Reichstages.

Bergsträsser war von 1946 bis 1949 Landtagsabgeordneter in Hessen. 1948/49 war er einflussreiches Mitglied des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ausarbeitete. So war Bergsträsser wesentlicher Akteur im Grundsatzausschuss und dort als Berichterstatter maßgeblich an der Formulierung der Grundrechte des Grundgesetzes beteiligt. Dem Deutschen Bundestag gehörte er in der ersten Wahlperiode (1949-1953) als Abgeordneter für den Wahlkreis Groß-Gerau an. Er war damals Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Büchereiwesen.

Öffentliche Ämter

Seit April 1945 war er Oberpräsident der Provinz Starkenburg und im August 1945 kurzzeitig von den Amerikanern eingesetzter Hessischer Ministerpräsident.