Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1030

Dauer Mitgliedschaft

12 Jahre, 3 Tage

Alter beim Eintritt

36

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Arno Behrisch (* 6. Juni 1913 in Dresden, † 16. September 1989 in Hof) war ein deutscher Politiker der SPD, der SAPD und später der DFU.

Leben und Beruf

Behrisch lernte Schriftsetzer. Während des Nationalsozialismus floh er nach Untergrundarbeit in Dresden zunächst 1934 in die Tschechoslowakische Republik, 1938 ins schwedische Exil wo er in der Landesgruppe deutscher Gewerkschafter und bei der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) aktiv war. Hier war er von 1940 bis 1944 wegen der Vorbereitung von Sabotageakten im Hafen von Öxelesund (in Zusammenarbeit mit dem britischen Secret Intelligence Service) gegen Erztransporte nach Deutschland dreieinhalb Jahre inhaftiert. Vom Januar bis Mai 1945 fungierte er als deutscher Vertreter bei der dänischen Widerstandsbewegung. Nach Kriegsende kehrte Behrisch nach Deutschland zurück.

Bis 1961 war Behrisch Chefredakteur der Oberfränkischen Volkszeitung und schrieb auch für die Deutsche Volkszeitung. Er gehörte zu den Mitinitiatoren der Ostermarsch-Bewegung in Deutschland.

Partei

Behrisch war bereits während der Weimarer Republik Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend und der SPD, 1931 schloss er sich der SAPD an. 1945 beteiligte er sich an dem Wiederaufbau der SPD in Franken, der er 1944 gemeinsam mit den meisten Mitgliedern der SAPD-Gruppe in Schweden um August Enderle, Stefan Szende und Willy Brandt wieder beigetreten war und war in den 1950er Jahren Unterbezirksvorsitzender in Hof und zeitweise auch stellvertretender Landesvorsitzender der bayerischen SPD. Am 24. Februar 1961 verließ er die Sozialdemokraten wegen Kritik an der außenpolitischen Linie der Partei und der Eröffnung eines Parteiverfahrens gegen ihn und wurde Mitglied der Deutschen Friedensunion, deren Direktorium er bis 1968 angehörte.

Abgeordneter

1946 bis 1949 gehörte Behrisch dem bayerischen Landtag an, anschließend bis 1961 dem Deutschen Bundestag. Von seinem Übertritt zur DFU bis zum Ende der Legislaturperiode wenige Monate später war er der einzige Bundestagsabgeordnete dieser Partei.