Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2149

Dauer Mitgliedschaft

5 Jahre, 319 Tage

Alter beim Eintritt

57

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Friedrich Beermann (* 9. Oktober 1912 in Moskau; † 24. November 1975 in Kiel) war ein deutscher Politiker der SPD.

Friedrich Beermann wurde 1934 Offiziersanwärter in der Reichswehr und dann 1936 Leutnant im Artillerieregiment I der Wehrmacht. 1937 absolvierte er die Kavallerieschule Hannover, wurde 1938 Batteriechef, 1942 Major und 1944 Oberstleutnant und Regimentskommandeur in der Wehrmacht.

1947 trat er in die SPD ein. Er machte eine juristische Ausbildung, die er 1951 als Referendar am Oberlandesgericht Hamburg fortsetzte.

Als wehrpolitischer Berater der SPD prägt Oberstleutnant a.D. Dr. Friedrich Beermann in den Vorbereitungen zum Aufbau der Bundeswehr bereits 1952 den Begriff "Staatsbürger in Uniform". Dieser wurde vom "Amt Blank" aufgegriffen und seit 1953 auch von Graf von Baudissin verwendet. Bis 1957 waren die Vorbereitungen für die Aufstellung für eine bundesdeutsche Armee abgeschlossen, das Grundgesetz geändert und gesetzliche Grundlagen geschaffen. Beermann wirkte an diesem Prozess entscheidend mit.

1955 wurde er Referent für Sicherheitsfragen beim SPD-Parteivorstand. 1959 besteht er eine Eignungsprüfung in Fort Leavenworth/USA, und ist fortan Oberst der Bundeswehr. 1962 bei der Standing Group der NATO in Washington. Seine Karriere setzte er 1963 als Oberst im Generalstab fort, dann residiert er als Militärattaché in Indien und zuständig für Nepal. Nach der Rückkehr diente er 1966 als stellvertretender Kommandeur der 3. Panzerdivision, dann 1968 als Brigadegeneral und ist somit erster General der Bundeswehr aus der SPD. 1969 wird er Deutscher Bevollmächtigter Nord. Im selben Jahr begann er seine Karriere als Bundespolitiker.

Noch vor seiner Nominierung als Bundestagskandidat mischt sich der SPD-Landesverband in die Kandidatenfindung des Wahlkreises ein und gründet eine Kommission, "die mit den Kreisvorständen Gespräche führen wird über die Kandidatenfrage zur Bundestagswahl 1969". Dergestalt instruiert, empfehlen die Kreisvorstände Beermann. In einer Veranstaltungsreihe, unterstützt durch den Kreisvorsitzenden spricht Beermann zum Thema: Deutschlands Stellung in der Welt. Auf der Wahlkreiskonferenz der Unterbezirke Lauenburg und Stormarn wird er schließlich bei drei anderen Gegenkandidaten zum Wahlkreiskandidat gekürt. Bei der anschließenden Bundestagswahl wird er in den Bundestag gewählt. Zur nächsten Legislaturperiode 1972 kann er das Direktmandat des Wahlkreises Stormarn - Herzogtum Lauenburg gewinnen und ist Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und stellvertretendes Mitglied des Verteidigungsausschusses des Bundestags.

Er erregte Aufsehen, als er den Militärputsch in Chile rechtfertigte.