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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Joseph Baumgartner, auch Josef, genannt Pepperl (* 16. November 1904 in Sulzemoos, Oberbayern; † 21. Januar 1964 in München) war ein deutscher Volkswirt und Politiker (BVP, später CSU, BP). Nach der Lateinschule des Benediktinerklosters Scheyern besuchte Baumgartner das humanistische Gymnasium Freising. 1925 bis 1929 studierte er Philosophie, Geschichte und Nationalökonomie in München. Das Studium beendete er als Diplom-Volkswirt und Dr. rer. pol. 1929 war er Volontär beim Oberbayerischen Christlichen Bauernverein, 1929 bis 1933 war er stellvertretenden Generalsekretär des Bayerischen Bauernvereins und Mitglied der BVP. 1933 wurde er Angestellter beim Allianz-Versicherungskonzern. 1942 war wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz kurzfristig in Haft, aus der er an die Front entlassen wurde. Seit Januar 1945 wurde Baumgartner Personalreferent beim Amt für Ernährung und Landwirtschaft in München und Mitbegründer der CSU. Vom 5. Oktober 1945 bis zum 12. Dezember 1947 war er bayerischer Landwirtschaftsminister. Von 1946 bis zu seinem Tode war Baumgartner Landtagsabgeordneter in Bayern. Anfangs für die CSU gewählt, trat er im Januar 1948 zur Bayernpartei über und kam gleich in das dreiköpfige Direktorium des Landtags. Seit Januar 1948 hatte er einen Lehrauftrag an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Weihenstephan inne. In der ersten Wahlperiode wurde er im Wahlkreis Vilshofen in den Deutschen Bundestag gewählt, legte das Mandat aber zum 1. Januar 1951 nieder, um sich seinen bayerischen Aufgaben zu widmen. Baumgartner führte innerhalb der BP die Gruppe um Ludwig Volkholz, Ludwig Max Lallinger, Jakob Fischbacher und Ernst Falkner, die auf eine prinzipielle Gegnerschaft zur CSU setzten. 1948 bis 1952 und 1953 bis 1959 war er Vorsitzender der Bayernpartei, 1957 auch der Wahlbündnispartei Föderalistische Union, mit der Bayernpartei und Zentrumspartei vergeblich versuchten, die 5%-Hürde zu überspringen. 1954 bis 1957 in der Koalition SPD, FDP, GB/BHE und BP war er stellvertretender bayerischer Ministerpräsident unter Wilhelm Hoegner. Er wurde Opfer der so genannten Spielbankenaffäre, die von der CSU mittels eines Meineides des späteren Bundesinnenministers Friedrich Zimmermann inszeniert wurde. Am 21. Januar 1964 starb Baumgartner an einem Schlaganfall. |