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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Gert Bastian (* 26. März 1923 in München; † 1. Oktober 1992 in Bonn) war ein deutscher General und Politiker (Die Grünen). Leben Bastian war während des Zweiten Weltkriegs Offizier und an der Ostfront im Einsatz. In der Nachkriegszeit folgte ein kurzes Intermezzo in der Privatwirtschaft. Danach war er von 1956 bis 1980 Soldat der Bundeswehr, zuletzt als Divisionskommandeur im Dienstgrad eines Generalmajors. Bastian war Gegner der geplanten Stationierung von Mittelstreckenraketen mit nuklearem Sprengkopf in Europa (NATO-Doppelbeschluss) und schloss sich der Friedensbewegung an, die er an führender Stelle mitorganisierte. Dabei lernte er Petra Kelly kennen, die seine Lebensgefährtin wurde. Zunächst war Bastian auch Mitglied im Rotary-Club Würzburg, verließ diesen jedoch nach zunehmender Kritik an seinem Engagement für die Friedensbewegung. Anwürfe unterstellen Bastian immer wieder die Mitgliedschaft bei den Freimaurern, was jedoch von späteren Chronisten bestritten wird. 1980 initiierte er zusammen mit Josef Weber den "Krefelder Appell" gegen die Stationierung neuer Atomraketen in Europa. Seine Gegner warfen ihm vor, dass sein Auftreten gegen atomare Mittelstreckenraketen der NATO nicht glaubwürdig sei. Es stehe in eklatantem Widerspruch zu seinem Verhalten als Kommandeur der 12. Panzerdivision in Veitshöchheim, wo er sogar kurz vor seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr noch Manöver leitete, bei denen der Einsatz von Atomwaffen geübt wurde. Andere Vorwürfe gingen dahin, das plötzliche Auftreten des ehrgeizigen Bastian als Atomwaffengegner sei auf mangelnde weitere Karriereperspektiven in der Bundeswehr und seine bevorstehende Pensionierung wegen Erreichen der Altersgrenze zurückzuführen. 1981 gründete er mit anderen ehemaligen Generalen die Gruppe "Generale für den Frieden", der später vorgeworfen wurde, sie sei vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR mit angeregt und mitfinanziert worden. Der Verdacht, Bastian selbst habe ebenfalls für das MfS gearbeitet, wurde durch das Auffinden von Unterlagen, die einigen Interpretationsspielraum zulassen, immer wieder diskutiert. Bastian war vom 29. März 1983 bis 18. Februar 1987 für eine Wahlperiode Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde über die Landesliste Bayern der Grünen gewählt. Zwischen dem 10. Februar 1984 und dem 18. März 1986 war er fraktionsloser Abgeordneter - sein zeitweises Ausscheiden aus der Fraktion der Grünen beruhte darauf, dass er sich dem damals in dieser Partei geltendem Rotationsprinzip widersetzte und sein Abgeordnetenmandat nicht, wie von der Partei gefordert, nach der Hälfte der Legislaturperiode zur Verfügung stellte. In den achtziger Jahren wurde er zusammen mit Petra Kelly sowie den "Generalen für den Frieden" von der DDR und deren Medien hofiert. Gert Bastian wurde am 19. Oktober 1992 mit seiner Lebensgefährtin Petra Kelly in der gemeinsamen Wohnung in Bonn-Tannenbusch tot aufgefunden. Nach dem Polizeibericht hatte Bastian seine Lebensgefährtin im Schlaf mit einer Pistole vom Typ Derringer erschossen und sich anschließend selbst getötet. Der exakte Todeszeitpunkt war wegen des späten Auffindens der Leichen nicht genau zu ermitteln. Allerdings wird bisweilen der 1. Oktober angenommen. Er wurde auf dem Münchener Nordfriedhof beigesetzt (Grab Mauer Links Nr. 271). Gert Bastian hinterließ eine Ehefrau und zwei Kinder, Eva und Till Bastian. Werke |