Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2182

Dauer Mitgliedschaft

5 Jahre, 118 Tage

Alter beim Eintritt

59

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Walter Bartram (* 21. April 1893 in Neumünster; † 29. September 1971 in Latendorf) war ein deutscher Politiker (CDU).

Er war von 1950 bis 1951 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur absolvierte Bartram ein Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaft in Freiburg im Breisgau, wo er sich dem Corps Suevia Freiburg anschloss, sowie in Kiel und Würzburg. Nach dem Ende seines Studiums trat er 1919 als Prokurist bei der Lübecker Ölmühle ein, wechselte aber schon 1920 als Leiter der Bremer Ölfabrik nach Hamburg. Von 1925 bis 1926 war er dann Direktor der Bremen-Bresigheimer Ölfabriken in Bremen und schließlich von 1926 bis 1933 Direktor des Verbandes der Ölfabriken in Mannheim. Von 1936 bis 1946 war er danach Direktor der F. Thörl's Vereinigte Ölfabriken in Hamburg-Harburg. Seit 1947 war er Inhaber der Kraftfutterfabrik Aspe in Timmaspe bei Nortorf.

Partei

In der Zeit der Weimarer Republik war er von 1920 bis 1933 Mitglied der DVP. 1937 trat er in die NSDAP ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich 1946 der CDU an.

Abgeordneter

Am 4. Mai 1952 wurde er für den verstorbenen Abgeordneten Carl Schröter (CDU) in den Deutschen Bundestag nachgewählt. Er war dann bis 1957 Mitglied des Deutschen Bundestages. Bartram vertrat den Wahlkreis Segeberg-Neumünster im Deutschen Bundestag.

Öffentliche Ämter

Am 5. September 1950 wurde er als erster CDU-Politiker in einer Koalition mit BHE, FDP und DP zum Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein gewählt. Im Wahlkampf vor der Landtagswahl am 9. Juli 1950 war die Entnazifizierung ein wichtiges Thema gewesen, deren Beendigung vor allem der BHE (mit 23,4% Überraschungssieger der Wahl) vehement gefordert hatte. Alle Mitglieder von Bartrams Kabinett hatten im "Dritten Reich" NS-Organisationen angehört, bis auf Innenminister Paul Pagel (CDU), den dies veranlasste, den Begriff der "Renazifizierung" zu prägen. Wegen seiner Vergangenheit musste Bartram schon am 25. Juni 1951 wieder vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten.

Theodor Steltzer | Hermann Lüdemann | Bruno Diekmann | Walter Bartram | Friedrich-Wilhelm Lübke | Kai-Uwe von Hassel | Helmut Lemke | Gerhard Stoltenberg | Uwe Barschel | Henning Schwarz | Björn Engholm | Heide Simonis | Peter Harry Carstensen