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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Martin Bangemann (* 15. November 1934 in Wanzleben) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er war von 1984 bis 1988 Bundesminister für Wirtschaft und von 1989 bis 1999 EU-Kommissar für den Binnenmarkt (bis 1993) bzw. für Industriepolitik, Informationstechnik und Telekommunikation. Von 1985 bis 1988 war er auch Bundesvorsitzender der FDP. Leben und Beruf Nach dem Abitur 1955 absolvierte Bangemann ein Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen und München, das er nach dem ersten und 1962 zweiten juristischen Staatsexamen 1962 mit der Promotion zum Dr.jur. mit der Arbeit Bilder und Fiktionen in Recht und Rechtswissenschaft beendete. Seit 1964 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Am 1. Juli 2000 wurde Bangemann Mitglied im Vorstand des spanischen Telefon-Konzerns Telefónica und im Juli 2001 Mitglied des Aufsichtsrats der Hunzinger Information AG. Martin Bangemann ist verheiratet und hat fünf Kinder. Partei Seit 1963 ist Bangemann Mitglied der FDP. Von 1969 bis 1974 war er Stellvertretender Vorsitzender und dann bis 1978 Landesvorsitzender der FDP in Baden-Württemberg. Von 1974 bis 1975 war er auch Generalsekretär der FDP. Von 1985 bis 1988 war er dann Bundesvorsitzender der FDP Abgeordneter 1972 wurde Bangemann erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Seit 1973 gehörte er auch dem Europäischen Parlament an. Er wurde dann auch 1979 bei der ersten Direktwahl wieder Mitglied des Europäischen Parlaments und schied deshalb mit Ablauf der Legislaturperiode 1980 aus dem Deutschen Bundestag aus. Im Europäischen Parlament war er dann von 1979 bis 1984 Vorsitzender der Liberalen und Demokratischen Fraktion. 1984 scheiterte dann die FDP bei den Wahlen zum Europa-Parlament an der Fünf-Prozent-Hürde. Von 1987 bis 1988 war er dann erneut Mitglied des Deutschen Bundestages. Martin Bangemann ist stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Deutschen Bundestag eingezogen. Seine Sekretärin Johanna Olbrich (alias Sonja Lüneburg), die für Bangemann von 1973 bis 1985 arbeitete, war eine Spionin des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit. Öffentliche Ämter Am 27. Juni 1984 wurde Bangemann als Bundesminister für Wirtschaft in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Anfang 1989 wechselte er als Mitglied in die EG-Kommission mit Zuständigkeit für den Binnenmarkt. 1993 wurde er dann EU-Kommissar für Industriepolitik, Informationstechnik und Telekommunikation. Dieses Amt behielt er bis zum geschlossenen Rücktritt der EU-Kommission 1999. Als EU-Kommissar war Bangemann in Brüssel für den Kommunikationsbereich zuständig. Der Rat der Europäischen Union hatte mit Beschluss vom 9. Juli 1999 gegen Bangemann ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof angestrengt, um ein mögliches dienstliches Fehlverhalten, im Zusammenhang mit dessen Wechsel zum Telefónica Konzern, prüfen zu lassen. Unter anderem nach Bangemanns Zusicherung sich in der Zeit von Juli 1999 bis Juni 2001 beurlauben zu lassen, bevor er eine dritte Partei gegenüber den EU-Organen vertreten würde, wurde das Verfahren eingestellt. Diesen Wechsel eines Kommissionsmitgliedes in ein Unternehmen, dessen Geschäftsfeld zuvor in das Aufgabengebiet des Kommissars fiel, nahm die EU-Kommission zum Anlass, einen Verhaltenskodex nebst Ethikkommission einzusetzen. Zitate Zitate von Martin Bangemann bei Wikiquote Kabinette |