|
home ›
unterschriften ›
ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
Zurückliegende Werte einblenden »
Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?
01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten.
02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht.
03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.
Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Fritz Baade (* 23. Januar 1893 in Neuruppin; † 15. Mai 1974 in Kiel) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Politiker (SPD). Er war von 1948 bis 1961 Direktor des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel und von 1949 bis 1953 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für ERP-Fragen des Deutschen Bundestages. Leben und Beruf Nach dem Abitur in Schulpforta studierte Baade Volkswirtschaftslehre, Klassische Philologie, Kunstgeschichte, Theologie und Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen, der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und arbeitete von 1919 bis 1925 als Landwirt bei Göttingen. 1922 erfolgte seine Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Göttingen mit der Arbeit "Die Wirtschaftsreform des Grossbetriebes in vorkapitalistischer Zeit". 1925 übernahm Baade die Leitung der Forschungsstelle für Wirtschaftspolitik in Berlin und war daneben ab 1928 als Dozent für landwirtschaftliches Marktwesen an der Universität Berlin tätig. 1929 wechselt er als Leiter zu der dem Reichsernährungsministerium zugehörigen Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marktwesen. Im November 1929 wurde er außerdem Reichskommissar bei der Deutschen Getreide-Gesellschaft und im Februar 1930 auch Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Roggenkommission. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verlor Baade 1933 sämtliche Posten und bewirtschaftete danach bis 1934 einen landwirtschaftlichen Betrieb in Kirchmöser. 1935 emigrierte Baade in die Türkei und war dort bis 1939 Berater für Fragen der landwirtschaftlichen Marktorganisation bei der türkischen Regierung in Ankara. Anschließend arbeitete er als privater Wirtschaftsberater in der Türkei, bis er 1946 als selbständiger Publizist in die USA ging. Dort war er führend beteiligt an der erfolgreichen Kampagne gegen den Morgenthau-Plan, gegen industrielle Demontage in Deutschland und für den Marshall-Plan. Unter anderem verfasste er gemeinsam mit Christopher Emmet eine Broschüre mit dem programmatischen Titel "Destruction at our Expense. How Dismantling Factories in Germany Helps Infation in the United States and Sabotages the Marshall Plan", zu der ex-Präsident Herbert Hoover das Vorwort schrieb (New York 1947). 1948 nahm Baade den Ruf der Christian-Albrechts-Universität Kiel als Ordinarius und Direktor des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel an und kehrte nach Deutschland zurück. Nach seiner Emeritierung 1961 wurde er Direktor des Forschungsinstitutes für Wirtschaftsfragen der Entwicklungsländer. Baade war Aufsichtsratsmitglied der Howaldtswerke AG, Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft, Senator der Fraunhofer-Gesellschaft und Kuratoriumsmitglied der Deutschen Ibero-Amerika-Stiftung. Partei Baade war zunächst Mitglied der USPD und schloß sich bei deren Spaltung dem gemäßigten Flügel an, der sich 1922 mit der SPD zusammenschloss. Abgeordneter Baade war von 1918 bis 1919 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates und Stadtverordneter in Essen. Von 1930 bis 1933 gehörte Baade als Abgeordneter des Wahlkreises Magdeburg dem Reichstag an. Fritz Baade war vom 10. bis 23. August 1948 einer der Teilnehmer des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee. Von 1949 bis 1965 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und dort von 1949 bis 1953 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für ERP-Fragen sowie von 1953 bis 1957 stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Kartellgesetz des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Fritz Baade ist 1961 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Kiel und davor stets über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag eingezogen. Veröffentlichungen |