Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

586

Dauer Mitgliedschaft

16 Jahre, 4 Tage

Alter beim Eintritt

53

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Karl Atzenroth (* 22. September 1895 in Köln; † 18. Juni 1995 in Koblenz) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (FDP).

Leben und Beruf

Karl Atzenroth, der evangelischen Glaubens war, studierte nach dem Abitur am Realgymnasium in Berlin und dem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre in Bonn und Köln. Nach der Promotion übernahm er die väterliche holzverarbeitende Fabrik in Kripp. Er lebte aber in Koblenz. Von 1927 an war er ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Berufsgenossenschaft für das holzverarbeitende Gewerbe (Holz-Berufsgenossenschaft). Im Zweiten Weltkrieg war Atzenroth erneut Soldat, zuletzt als Regimentskommandeur.

In den 1950er und 1960er Jahren war Atzenroth Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Arbeit. Er war Mitbegründer und Vorstandsmitglied der "Vereinigung Mittelrheinischer Unternehmerverbände" und Vorsitzender der deutschen Sektion der "Union Européenne de l'Ameublement"

Partei

Atzenroth war Mitglied der FDP, deren Bundesvorstand er angehörte.

Abgeordneter

Atzenroth gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1965 an. Von 1953 bis zum 12. Dezember 1956 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Lastenausgleich, vom 20. Juni 1962 bis 1965 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Entwicklungshilfe. Von 1957 bis zum 8. Januar 1963 war er Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaftspolitik der FDP-Fraktion.

Mit Robert Pferdmenges (CDU) und Willi Richter (SPD) war er maßgeblich an der Erarbeitung der Mitbestimmungsgesetze (1951: Montanmitbestimmungsgesetz, 1952: Betriebsverfassungsgesetz, 1953: Personalvertretungsgesetz) beteiligt.

Der Liberale Atzenroth gehörte zu den vehementesten Gegnern des Ladenschlussgesetzes. In der Bundestagsdebatte am 9. September 1956 kritisierte er: "Das Gesetz fordert, dass Waren in Zeiten angeboten werden, in denen kein oder nur ein geringer Bedarf vorliegt, dass die Verkaufsstellen aber geschlossen werden müssen, wenn ein besonders dringender Bedarf vorliegt."

Veröffentlichungen