Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

147

Dauer Mitgliedschaft

23 Jahre, 99 Tage

Alter beim Eintritt

33

Bekommen

2004-10

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Walter Althammer (* 12. März 1928 in Augsburg) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CSU).

Leben und Beruf

Althammer wurde als Sohn eines Polizeibeamten geboren. Nach dem Schulbesuch in Augsburg nahm er 1945 kurzzeitig als Infanteriesoldat am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in Gefangenschaft. Anschließend besuchte er das Internat der Maristen-Schulbrüder in Mindelheim, wo er 1948 das Abitur ablegte. Er nahm 1949 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der Hochschule für Politische Wissenschaften auf und arbeitete neben dem Studium als Bauarbeiter und Dachdecker. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen 1952 absolvierte Althammer ein Rechtsreferendariat. 1954 wurde er mit der Arbeit Der Begriff des Beteiligten im Verwaltungsprozeß zum Dr. jur. promoviert und besuchte anschließend die Verwaltungshochschule in Speyer. 1955 wurde er wissenschaftlicher Assistent bei Theodor Maunz und 1956 beendete er sein Studium mit dem zweiten juristischen Staatsexamen.

Althammer war 1956/57 als Rechtsanwalt tätig, arbeitete von 1957 bis 1961 als Verwaltungsrat bei der Stadtverwaltung Augsburg und war daneben als Lehrer an der Bayerischen Verwaltungsschule tätig. Er wurde 1961 zum Oberregierungsrat ernannt und anschließend als Regierungsdirektor ins bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus berufen.

Althammer war seit 1965 Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft in München und wurde 2000 zu deren Ehrenvorsitzenden gewählt. Von 1984 bis 1991 war er stellvertretender und von 1991 bis 1993 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Ausgleichsbank.

Partei

Althammer trat 1952 der CSU sowie der Jungen Union (JU) bei und war von 1955 bis 1961 Vorsitzender des JU-Bezirksverbands Augsburg. Von 1978 bis 1986 war er Zweiter Vorsitzender der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung.

Abgeordneter

Althammer wurde 1961 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt und vertrat als Direktkandidat dort stets den Wahlkreis Augsburg-Land. Von 1976 bis 1980 und von 1982 bis 1984 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Am 14. April 1985 legte er sein Bundestagsmandat nieder. Als Abgeordneter engagierte er sich vor allem als Sprecher seiner Fraktion im Haushaltsausschuß des Bundestages.

Auszeichnungen

Werke